Touristenvisum beantragen: Wie und wo?
Ein Touristenvisum zu beantragen ist für viele Reisende eine unangenehme Angelegenheit, da es mit viel Papierkram einhergeht. Oftmals gibt es auch Komplikationen, besonders dann, wenn wichtige Dokumente bei der Antragsstellung fehlen.
Was überhaupt ist eigentlich ein Touristenvisum? Dabei handelt es sich um einen Nachweis, dass sich eine Person für einen gewissen Zeitraum in einem Staat aufhalten darf. Um ein solches Dokument zu erhalten, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein.
Touristenvisum beantragen – Wo ist es erhältlich?
In der Regel werden Visa in einem Konsulat bzw. einer konsularischen Abteilung einer Botschaft ausgestellt. Dabei ist es vom jeweiligen Land abhängig, ob der Antrag auf ein Visum per Post oder sogar persönlich erfolgen soll.
EU-Bürger brauchen beim Reisen innerhalb der EU kein Touristenvisum. Der Personalausweis bzw. Reisepass sind als Reisedokumente vollkommen ausreichend. Bürger der EU benötigen hingegen bei der Einreise in einige Drittstaaten ein Visum.
Antrag eines Touristenvisums – Was ist zu beachten?
Was die Bürokratie beim Beantragen eines Touristenvisums angeht, gibt es je nach Land sehr unterschiedliche Vorgehensweisen. Bei Antragsstellung ist es üblich, dass persönliche Daten, Informationen zur Finanzierung der Reise, Arbeitsverhältnis und zur Reiseroute angegeben werden müssen. Zudem muss dem Antrag mindestens ein Passfoto beigelegt werden. Einige Länder erfordern das Ausfüllen eines Gesundheitsfragebogens, in welchem Angaben zu möglichen Hepatitis- bzw. Aidserkrankungen etc. gemacht werden müssen.
Zudem ist es möglich, dass das Vorhandensein einer Auslandskrankenversicherung erforderlich ist. Auf jeden Fall ist zu beachten, dass dem Antrag auf ein Touristenvisum der Reisepass beiliegen muss. Dieser muss zur Zeit der Antragsstellung noch für mindestens 6 Monate gültig sein. Benötigt man Visa für mehrere Länder, so ist zu berücksichtigen, dass immer nur eines bearbeitet werden kann.
Was kostet das Ausstellen eines Visums?
Auch hier gilt keine Faustregel, da die Kosten von Land zu Land verschieden sind. Allerdings steigen die Kosten des Visums mit der Aufenthaltsdauer in dem jeweiligen Land. Die Beantragung des Visums sollte zudem so früh wie möglich erfolgen. In der Regel dauert die Bearbeitung des Antrages zwischen einer und drei Wochen. Sollten Unterlagen fehlen, muss der Antrag nachgebessert werden und es verstreicht weitere wertvolle Zeit. Für einige Länder besteht die Möglichkeit, eine Express-Ausstellung zu beantragen, die als letzte Hilfe gedacht ist und deutlich teurer ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Antrag auf ein Visum möglichst früh erfolgen sollte und die Unterlagen genau ausgefüllt werden und den jeweiligen Unterlagen beigefügt werden, sodass es zu keinen unnötigen Verzögerungen kommt. Zudem ist zu berücksichtigen, dass man während der Zeit des Antrages keinen Reisepass besitzt. Falls es notwendig ist, muss für diese Zeit ein Ersatzdokument beantragt werden.


