Sanfter Tourismus: Mountainbiking in Ecuador

Autor: Maik
25. Juli 2012

Ecuador hat landschaftlich viel zu bieten. Mit seiner Lage am Pazifik, seinem Anteil an den Anden und dem Amazonas Regenwald, ist das Land ideal für das Mountainbiking. Die Anbieter diverser Touren bieten dabei vor allem eines: Abwechslung, Spaß und eine gute Portion Herausforderung!


Ecuador gehört zu den Entwicklungsländern. Um die Wirtschaft des Landes zu stärken, versucht man es in Ecuador mit der Umsetzung des sanften Tourismus. Das Mountainbiking wurde hierfür als eine der Möglichkeiten entdeckt. Ecuador hat die größte Nationalparkdichte der Welt und bietet eine atemberaubende Natur, welche die Abenteuerlust eines jeden Radsportlers weckt.

Die Pioniere des Mountainbiking in Ecuador

Die Biking Dutchmen behaupten die ersten gewesen zu sein, die Ecuador für den Individualtourismus und damit ein Paradies für Mountainbike- Begeisterte entdeckt haben. Doch das spielt keine Rolle mehr, denn mittlerweile gehören sie zu einer Vielzahl von Anbietern, die ein unvergessliches Abenteuer versprechen.

Es wird nicht möglich sein, alle Anbieter und alle angebotenen Touren darzustellen. Daher soll sich dieser Beitrag auf ein ganz besonderes Abenteuer beschränken, welches auch dem Anfänger des Mountainbiking- Sports gefallen könnte- die Tour durch den Cotopaxi- Nationalpark.

Fun in zwei Varianten- die Gemütliche

Rings um den Cotopaxi wird zum einen die gemächlichere Variante angeboten, die von den Biking Dutchmen als mittelschwer, das heißt, dass ein gutes Maß an Fitness und Ausdauer verlangt wird, eingestuft wird, da die Touren durchaus auch etwas länger dauern können.

Die Tour beginnt auf dem Parkplatz des Cotopaxi- Nationalparks, welcher in 4.600 Metern Höhe liegt. Von dort aus bietet sich ein Ausblick auf acht verschiedene Vulkane. Dorthin werden die Teilnehmer im Übrigen mit dem Geländewagen gefahren. Ab hier muss dann aber jeder selbst in die Pedale treten. Es geht über unbefestigte Straßen und durch Vulkanasche bis zu einer Höhe von 3.700 Metern. Dort befindet sich eine Inkaruine. Hier wird dann auch Rast gemacht und der mitgebrachte Proviant kann verzehrt werden.

Nach der Pause geht es weiter zum Limpiopungo See. Nach rund 35 km Fahrt mit dem Fahrrad ist die Tour denn auch im Norden des Nationalparks angelangt und beendet.

Variante zwei: Downhill vom Cotopaxi- Vulkan

Der Cotopaxi- Vulkan ist der höchste aktive Vulkan der Erde. Auch diese Tour startet auf dem Parkplatz des Cotopaxi- Nationalparks. Sie bietet allerdings wesentlich mehr Nervenkitzel! Von hier aus wird nicht lange in die Pedale getreten. Nein, es geht in einem atemberaubenden Tempo den Vulkan hinunter!

Das klingt nicht nur nach Spaß und Abenteuer. Das klingt vor Allem nach einer Abwechslung zum üblichen Pauschal- Hotelurlaub. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, sollte vielleicht einmal darüber nachdenken seinen Urlaub aktiv zu verbringen. Es müssen ja nicht zwei Wochen auf dem Mountainbike sein. Ecuador hat dem interessierten Touristen noch viel mehr zu bieten. Man denke da nur an die Galapagos- Inseln.

Ähnliche Beiträge:




Sorry, hier kannst du nicht mehr kommentieren.