Rechtzeitige Impfungen gegen Malaria
Ich hatte mich letztes Jahr für einen Kenia-Reise entschieden und stand vor der Buchung noch vor der Entscheidung, ob ich eine Safari mitmache oder nicht. Es gäbe zwar noch die Möglichkeit, vor Ort die Safari zu buchen, aber da es eine Malaria Impfung nicht gibt, musste ich mich vorab über eine Malaria Prophylaxe informieren. Natürlich gibt es für Afrika auch noch andere Impfungen, die man vorher noch machen lassen sollte. Dazu gehören unter anderem Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis A sowie Typhus. Für die Safari und die Malaria Prophylaxe muss man sich vorab über die verschiedenen Medikamente informieren. Ich habe mich für die empfohlenen Mittel Lariam(Mefloquin) und Malarone(Atovaguon/Proguanil) informiert. Lariam sollte man normalerweise nicht länger als 8 Wochen einnehmen. D.h. eine Woche vor Reisebeginn anfangen, dann über die Reisezeit einnehmen und noch mindestens 4 Wochen danach. Letztendlich habe ich mich für Lariam entschieden(um die 50€). Ich hatte keine Nebenwirkungen und wurde auch nicht gestochen. Ich hatte somit keine Probleme mit diesem verschreibungspflichtigen Mittel. Länger wollte ich es aber dann auch nicht einnehmen, denn eigentlich sind diese
Mittel ja doch ganz schöne Hämmer. Aber ich wollte lieber vorsorgen als mich nach dem Urlaub mit einer Malaria herumzuschlagen. Zusätzlich zu der Malaria Prophylaxe habe ich mir sozusagen als Passiv Schutz noch ein Moskitonetz zugelegt. Ebenfalls gibt es natürlich noch die Möglichkeit, ein Insektenschutzmittel gegen Moskitos dabeizuhaben. So war ich dann doch einigermaßen gut geschützt und hatte auch Glück und wurde trotz des heißen Wetters nicht einmal gestochen.
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Ich habe eine meiner Auszubildenden während ihres Praktikums in Gabun betreut und habe mich ca. 11 Tage im Land aufgehalten, direkt am Ogouué-Fluß und damit quasi in der Malaria-Hauptkampfzone
Die Prophylaxe-Frage ist im Vorfeld natürlich ebenfalls aufgetaucht, und ich habe mich für Malarone entschieden. Die Behandlung beginnt einen Tag vor Reiseantritt mit einer Tablette, dann täglich eine. Die letzte Tablette wird sieben Tage nach der Rückkehr genommen. Da Malarone mit ca. 80 Euro für 12 Tabletten ein recht teures Präparat ist, empfiehlt es sich eher für kürzere Aufenthalte. Nebenwirkungen sind keine aufgetreten.
Was das Insektenschutzmittel angeht, würde ich Maik insofern widersprechen, als dass es nicht nur die Möglichkeit gibt, eines anzuwenden, sondern dass es dringend angeraten ist: es ist ja nicht nur Malaria, die dräut, sondern auch Dengue und Chikungunya, gegen die man sich nicht impfen lassen kann. Autan genügt, wir hatten zusätzlich Antibrumm, was in der Drogerie nur den Bruchteil dessen kostet, was Outdoor-Läden verlangen. Zweimal täglich anwenden, dazu nachts helle, körperbedeckende Kleidung und am besten ein Moskitonetz: wir haben keine Stiche abbekommen. Nur am letzten Abend am vollklimatisierten Flughafen, wo wir etwas leichtfertig auf die letzte Antibrumm-Einreibung vor dem Rückflug verzichtet haben, hat’s uns dann je einmal erwischt. Wie sagt man doch: kleine Sünden bestraft der Herr sofort