Pilotenstreiks – was kann ich tun?
In den vergangenen Jahren waren zunächst Frankreich, aber auch zahlreiche andere Nationen von Pilotenstreiks betroffen. Nun kommt es auch in Deutschland immer wieder zu vereinzelten Warnstreiks, seit die Piloten-Gewerkschaft „Cockpit“ zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen hat. Damit der Frust nicht vollends das Fass zum Überlaufen bringt, hier einige kleine Tipps.
Schon Im Vorfeld des Fluges sollte man sich über mögliche Flugstreichungen informieren. Entweder man ruft direkt bei der Fluggesellschaft an, bei der man den Flug gebucht hat, oder man kontaktiert den Abflugflughafen. Auch im Internet wird bei den Flughäfen über aktuelle Flugstreichungen informiert.
Sollte der Flug aufgrund eines Streiks gestrichen werden, besitzt der Kunde das Recht auf einen Ersatzflug, oder er kann sich die entsprechenden Kosten erstatten lassen. Zudem müssen die Fluggesellschaften für die Versorgung der Passagiere sorgen und zudem ihm den Kontakt, egal in welcher Form, zu Verwandten oder andere Fluggesellschaften ermöglichen.
Allerdings können bei Pilotenstreiks keine Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden, da weder der Reiseveranstalter noch die Fluggesellschaften zur Rechenschaft gezogen werden können.
Deutschland scheint im absoluten Streik-Fieber zu sein. Aber streikendes Flugzeugpersonal halte ich schon für sehr problematisch. Insbesondere in der Urlaubszeit. Denn wird am Abflugstag gestreikt, dann ist der Urlaub schon fast ruiniert.


