Kategorie: Asien
25. März 2008

Blick über Japan flickr©wili hybrid

Die Einreise nach Japan kann je nach Aufenthaltsdauer ein ziemlich langes bürokratisches Prozedere nach sich ziehen, weshalb man sich rechtzeitig vor Antritt der Reise informieren sollte, welche Unterlagen und Anträge benötigt werden. Allein die Tatsache, das es Japan sieben Kategorien von Visa sowie 28 Aufenthaltsgründe gibt, bezeugt jene komplizierte Vorgehensweise.

Dient die Reise nach Japan lediglich einem touristischen Zweck und überschreitet den Zeitraum von sechs Monaten nicht, gehört Deutschland zu jenen Staaten, die von der Visumspflicht befreit wurden. Diese Regelung greift auch noch bei weiteren 62 Staaten, bei denen aber die visumsfreie Zeit anderweitig geregelt wird. Für die Einreise wird dann lediglich ein gültiger Reisepass benötigt.

Anders liegen die Vorschriften aber, wenn man in Japan einer Tätigkeit nachgehen und länger als sechs Monate vor Ort verweilen möchte. Dann müssen folgende Dinge berücksichtigt werden: ein gültiger Reisepass muss vorliegen, ein Visums-Antrag ausgefüllt werden, zwei Passfotos eingereicht und ein Nachweis über ausreichend Geldmittel vorgelegt werden. Für ein Touristenvisum wird zudem eine Kopie des Rückflugticket und bei einem Geschäftsvisum ein Einführungsschreiben gefordert. Über den Bearbeitungszeitraum sowie die Gültigkeitsdauer werden je nach Grund entschieden.

Für Studenten oder andere Jugendlich gibt es eine wesentliche Erleichterung – das Working Holiday Ticket. Hier wurde zwischen Deutschland und Japan eine Regelung gefunden, die das Arbeiten in Japan unbürokratisch erleichtert.

Noch mehr Infos und Neuigkeiten zum Urlaub in Japan auf individualtourismus.blog

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Kategorie: Europa
19. März 2008

Bahn fahren vereinfacht pixelio©Rainer Sturm

Bahn- und Busfahren in einer völlig neuen Generation, so könnte die Vision des Touchandtravel lauten. Lästiges Kaufen von Fahrkarten, undurchsichtige Fahrpläne studieren und stundenlanges Warten am Schalter gehören der Vergangenheit an. Dank Touchandtravel, dem neuen eTicketing-Verfahren, hat man als Kunde maximale Flexibilität, auch bei Last-Minute Reisen, mehr Komfort, eine genaue Kostenübersicht und vereinfachte Mobilität.

Das eTicketing-Verfahren beruht auf einer ganz simplen Vorgehensweise. Notwendig ist lediglich ein Handy, mit welchem man sein Ticket an den Touchpoints lösen kann. Auf dem Handy wird die Touch&Travel-Taste aktiviert und an den roten Punkt des Touchpoints gehalten. Man muss lediglich eine Klasse auswählen und schon wird der Fahrtantritt vom System registriert. Beim Fahrtende ist es eine Vorgehensweise, wo man das Fahrende bestätigt und den Fahrpreis angezeigt bekommt.

Selbst in Bussen ist dieses flexible Verfahren anwendbar, denn der Busfahrer besitzt eine Karte, mit welcher er den Fahrtbeginn bestätigen kann. Da dieses Verfahren sich momentan in der Testphase befindet, sind noch nicht an jeder Station solche Touchpoints angebracht. Touchandtravel, das seit vergangenem Herbst auf ausgewählten Strecken eingesetzt ist, gehört ohne Zweifel die Zukunft beim Reisen, denn das Handy wird immer mehr zum Alleskönner. Zahlreiche Geschäfte, Geldtransfers wie bei Buchungen von günstigen Hotels lassen sich jetzt schon mittels des Handys abwickeln und vereinfachen.

Gerade für Vielreisende ist Touchandtravel eine klare Verbesserung und der Weg hin zu mehr Flexibilität. Größter Kritikpunkt ist allerdings, dass sich die einzelnen Fahrten jetzt genau kontrollieren lassen.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
12. März 2008

Fähre flickr©elbfoto

Für Menschen, die aufgrund der mangelnden Verkehrsanbindungen und der größeren Flexibilität, gerne mit dem Auto oder individuell reisen, sind Fähren ein unabdingbares Hilfsmittel, um in das Zielland zu gelangen.

Allerdings werden viele Reiseländer von verschiedenen Fährgesellschaften angesteuert, die wiederum zwischen unterschiedlichen Ausgangs- und Zielorten verkehren. Um sich also die optimale Reiseroute zusammenstellen zu können, muss man zunächst die einzelnen Preise der Fährgesellschaften miteinander vergleichen. Nun kommt aber der Haken, denn die günstigste Verbindung kann gleichzeitig einen wesentlichen längeren Anfahrtsweg beinhalten, was wiederum Fähre flickr©elbfotobedeutet, dass man mehr Zeit und mehr Benzinkosten einrechnen muss. So ist es notwendig beide Kriterien gegenüber zu stellen und zu ermitteln, welche Route vorteilhafter ist.

Bestes Beispiel hierfür sind Reisen in den skandinavischen Raum. Allein um nach Norwegen zu kommen, kann man von Deutschland auf zehn verschiedene Fährkombinationen zurückgreifen. Die einfachste Lösung wäre die Fährverbindung zwischen Kiel und Oslo, allerdings ist diese preislich auch am höchsten. Nimmt man einen längeren Fahrweg in Kauf, kann man von Dänemark aus wesentlich günstiger nach Norwegen einschiffen. So gibt es Verbindungen zwischen Frederikshavn und Oslo, zwischen Hanstholm und Egersund sowie Bergen, zwischen Hirtshals und Kristiansand, Langesund, Larvik, Oslo, Stavanger sowie Bergen, abschließend zwischen Kopenhagen und Oslo.

Aus diesen zahlreichen Kombinationen muss man nun die richtige Auswahl treffen. Ein Kriterium dürfte dabei auch sein, wie lange der Aufenthalt dauert. Fährt man beispielweise für einen längeren Zeit wie beim Work and Travel in Norwegen in das Land, ist es sinnvoller eine längere Fährfahrt in Kauf zu nehmen, anstatt mit viel Gepäck lange Auto zu fahren.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
6. März 2008

Flugzeug flickr©Freakland

Die großen Marken der Billigflieger werben auf ihren Seiten und auf Plakaten immer mit Preisen, die wirklich verlockend sind. Möchte man aber einen dieser Flüge buchen, muss man recht schnell feststellen, dass diese schon lange ausgebucht sind.

Weil sich immer mehr Firmen dieser Tatsache bewusst werden, starten Germanwings, Condor oder TUIFly immer wieder einzelne Aktionen, wo ein gewisses Kontingent an Flügen für den exakten Preis verkauft werden.
Noch bis zum 9. März bietet Germanwings 100.000 Flüge für 19,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren. Allerdings muss der Reisezeitraum zwischen dem 12. März bis zum 30. April 2008. Also für alle Schnäppchenjäger lohnenswert, die kurzfristig eine Reise im selben Zeitraum geplant hatten. Die Preise sind in solcher Hinsicht auch verlockend, als dass man kurzfristig für ein Wochenende verreisen könnte.

Wer aber schon langfristig planen kann, ist bei den Billigfliegern klar im Vorteil, denn TUIfly bietet momentan 1 Million Tickets für die Wintersaison 2008/09 an. Die Oneway-Flüge für 19,99 Euro gelten zwischen dem 26. Oktober 2008 bis 28. März 2009.

Trotzdem sind Billigflieger nicht immer die günstigsten Varianten beim Verreisen. Gerade auf Langstrecken haben sich die Low-Coast-Airlines noch nicht so etabliert und man muss sich nach Alternativen umschauen. Für Vielreisende ist beispielsweise das Around the World Ticket eine sinnvolle Möglichkeit, um für wenig Geld um den Erdball zu reisen. Auf jeden Fall sollte man immer die Augen offen behalten.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
28. Februar 2008

Heutzutage ist das Flugzeug bei vielen Reisen ein unersetzliches Transportmittel. Schon bei einem Trip nach Amsterdam muss man überlegen: Fliegen, oder die viel längere Reise mit Auto, Bus oder Bahn auf sich nehmen? Fliegen ist außerdem dank Low Cost Airline oft günstiger als eine Bahnfahrt.

Fliegen kann so schön sein © flickr / Al- Fassam [ Offline! :- ]

Dumm nur, wenn man zu den Leuten gehört, die unter Flugangst leiden. Damit ist nicht das leichte Bauchkribbeln gemeint, wenn das Flugzeug abhebt. Auch nicht Magenverstimmung und mulmiges Gefühl bei Luftlöchern: Leute mit Flugangst leiden unter allen möglichen Symptomen einer Phobie. Das geht von nass geschwitzten Händen über Zähneklappern und Schüttelfrost bis zu Schwindelanfällen und Nervenzusammenbrüchen.

Dementsprechend sollte mit diesem Thema auch umgegangen werden, nichts hilft dem Flugängstigen weniger als ein Bekannter oder Familienmitglied, von dem im Ernstfall Sprüche wie „Jetzt hab dich nicht so“ kommen. Flugangst ist keine eingebildete Marotte, sondern eine echte Krankheit.

Viele Flughäfen und Fluglinien besitzen eigene Kurse, die sich mit dem Thema beschäftigen und versuchen, den Leuten ihre Flugangst zu nehmen. Natürlich steht da der Profitgedanke im Hintergrund, jeder geheilte Flugängstige ist im Endeffekt ein neuer Kunde. Aber wen interessieren die Motive der Helfer, wenn diese Kurse tatsächlich etwas bewirken sollten?

Eine Reise mit Flugangst ist kein Zuckerschlecken, vergleichbar mit einem Rennen durchs Tarantelbecken bei Spinnenphobie. Wenn dieser Zustand tatsächlich geheilt werden kann, dann lohnen solche Kurse auf jeden Fall. Vielleicht steht damit der nächsten Flugbuchung endlich nichts mehr im Wege.    [...mehr]


Kategorie: Europa
20. Februar 2008

Bergmassiv in den Alpen © flickr / Moe_

Geographisch gesehen besetzten die Alpen eine riesige Fläche. Gut 1000 Kilometer lang erstreckt sich das höchste Gebirge innerhalb Europas mit seinen Ausläufern. Österreich, Italien, die Schweiz, Deutschland und Slowenien, sowie Monaco und Liechtenstein – alles Länder, innerhalb deren Grenzen die Bergkette verläuft. Für einen Urlaub viel zu viel, es sei denn, man besäße einen Helikopter. Deswegen sollte man sich vorher gut überlegen, wo man hinreisen möchte und welche Art von Urlaub am Besten zu einem passt. Wanderreisen sind nun mal anstrengend und anders als das Skifahren oder Snowboarden oft als uncool verpönt.

Alm in den Alpen © flickr / Meta Mago Dafür ist die Vorbereitung relativ simpel: Festes Schuhwerk, ein bisschen Training je nach Höhenlage, sowie ordentlich Entdeckergeist reichen aus, damit eine Wandertour den gewünschten Erfolg hat. Was man außerdem unbedingt einpacken sollte, ist regenfeste Kleidung. Zum Reisetermin ist zu sagen, dass sich Wandern am ehesten für einen Sommerurlaub eignet. Gerade für Neubergsteiger könnten Wind und Wetter in den anderen Jahreszeiten sehr ungemütlich werden.

Alpental im Sommer © flickr / andrijbulba Will man in Bayern wandern, sollte man sich überlegen, ob nicht ein Abstecher ins Bergdorf Achenkirch möglich wäre. Im Winter ein tolles Skigebiet zu moderaten Preisen, sticht hier im Sommer als erstes der wunderschöne Achensee ins Auge: Blau wie im Märchen, hier zu wandern macht Spaß. Unterkunft zu finden ist kein Problem, das Dorf bietet genügend Pensionen.

Die Anfahrt erfolgt höchstwahrscheinlich über den Achenpass, den zu durchqueren mit dem Auto an sich schon ein Erlebnis darstellt. Wanderwege hat Achenkirch viele – die verschiedensten Almen laden in einer Höhenlage von 500 Metern ein.Der Achensee in Achenkirch © flickr / Demion Wanderwege von mehreren Kilometern mit abwechslungsreichen Höhenunterschieden und Alternativrouten bieten sowohl für gestandene Wanderer als auch für Bergluftschnupperer genug Platz zum Austoben. Klar, wer Wandern nichts abgewinnen kann, ist hier falsch aufgehoben, alle anderen sollten schon mal die Schuhe schnüren.    [...mehr]


Kategorie: Europa
19. Februar 2008

Amsterdam bietet dem Reisenden viele Campingplätze, ich möchte kurz meine Erfahrungen zu „Camping Zeeburg“ mitteilen.

Der Platz liegt im Osten von Amsterdam, ein Stück abseits der Innenstadt. Für uns war die Erreichbarkeit dank gemieteter Fahrräder kein Problem. Man fährt von der City aus am Fluss entlang, dann durch ein sehr lebendiges Viertel und ist nach Überquerung einer großen Brücke am Ziel. Zu Fuß wäre der Weg sicherlich zu weit gewesen, ohne Rad existiert eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Erster Eindruck: Viel Grün, direkt am Wasser, moderat gefüllt. Die Straße führt oberhalb des Geländes entlang, so dass der Autolärm fast nicht zu hören ist. Ein bisschen nervig ist die hohe Treppe, die von der Brücke ans Ufer führt, wo der Campingplatz liegt. Hier jeden Tag die Räder zu schleppen bringt einen auf jeden Fall in Form.

Zeeburg © flickr / borkur.net

Die Mitarbeiter gaben sich sehr freundlich und die Formalitäten waren trotz des gleichzeitigen Eintreffens einer amerikanischen Reisegruppe schnell erledigt. Man bekommt dann ein Fähnchen und darf sich auf dem zugehörigen Feld seinen Platz aussuchen. Alternativ werden auch Hütten vermietet, zu deren Qualität kann ich aber nichts sagen.

Die Duschen und Toilletten sind Standard: Nichts Besonderes, aber auch nicht unter dem Durchschnitt. Das Publikum ist gemischt, der Altersdurchschnitt liegt bei Mitte zwanzig. Es gibt aber auch einen Spielplatz und ein Gehege mit Ziegen, Kinder dürften sich hier ebenfalls wohl fühlen.

Von der Atmosphäre her hat mir der Campingplatz sehr gut gefallen: Es ist ruhig, aber nicht tot, es sind viele Menschen unterwegs, dabei ist der Platz groß genug, um nicht überfüllt zu wirken. Direkt am Wasser zu zelten ist ein weiterer Bonus. Es liegt kein Müll herum, und die Wiesen machen einen gepflegten Eindruck. Außerdem stimmt die Anbindung. Zeeburg ist meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Besuch wert.    [...mehr]


Kategorie: Afrika
8. Februar 2008

Ich hatte mich letztes Jahr für einen Kenia-Reise entschieden und stand vor der Buchung noch vor der Entscheidung, ob ich eine Safari mitmache oder nicht. Es gäbe zwar noch die Möglichkeit, vor Ort die Safari zu buchen, aber da es eine Malaria Impfung nicht gibt, musste ich mich vorab über eine Malaria Prophylaxe informieren. Natürlich gibt es für Afrika auch noch andere Impfungen, die man vorher noch machen lassen sollte. Dazu gehören unter anderem Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis A sowie Typhus. Für die Safari und die Malaria Prophylaxe muss man sich vorab über die verschiedenen Medikamente informieren. Ich habe mich für die empfohlenen Mittel Lariam(Mefloquin) und Malarone(Atovaguon/Proguanil) informiert. Lariam sollte man normalerweise nicht länger als 8 Wochen einnehmen. D.h. eine Woche vor Reisebeginn anfangen, dann über die Reisezeit einnehmen und noch mindestens 4 Wochen danach. Letztendlich habe ich mich für Lariam entschieden(um die 50€). Ich hatte keine Nebenwirkungen und wurde auch nicht gestochen. Ich hatte somit keine Probleme mit diesem verschreibungspflichtigen Mittel. Länger wollte ich es aber dann auch nicht einnehmen, denn eigentlich sind dieseMosquito © aussiegall Mittel ja doch ganz schöne Hämmer. Aber ich wollte lieber vorsorgen als mich nach dem Urlaub mit einer Malaria herumzuschlagen. Zusätzlich zu der Malaria Prophylaxe habe ich mir sozusagen als Passiv Schutz noch ein Moskitonetz zugelegt. Ebenfalls gibt es natürlich noch die Möglichkeit, ein Insektenschutzmittel gegen Moskitos dabeizuhaben. So war ich dann doch einigermaßen gut geschützt und hatte auch Glück und wurde trotz des heißen Wetters nicht einmal gestochen.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
28. Januar 2008

Boot © M O N K

Ein Reiseführer ist bei einer optimalen Reisevorbereitung unerlässlich. Auf dem Markt gibt es ganz unterschiedliche Modelle für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Urlauber. Insbesondere, wenn man das Urlaubsland das erste Mal besucht, sollte man sich mit den kulturellen Gegebenheiten vertraut machen und einen Ausland Knigge für das entsprechende Reiseziel genau studieren. Wer möchte schon gern von einem Fettnäpfchen ins nächste treten?

Es ist empfehlenswert einen Reiseführer in Buchform rechtzeitig vor dem Urlaub zu erwerben. Zum einen hat man in der Heimatstadt eine umfangreichere Auswahl und kann ganz nach Belieben und Bedürfnissen auswählen. Zum anderen hat man so schon vor Reisebeginn Zeit sich mit dem Land zu beschäftigen und tritt den Urlaub bestens informiert und vielleicht sogar schon mit einem Plan für die ersten Tage an. Einen Reiseführer in Buchform kann man auch überall im Urlaub ganz praktisch mitnehmen. Wer allerdings ganz aktuelle und frische Informationen sucht, der sollte vor Reisebeginn im Internet nach Online-Reiseführern schauen. Diese werden häufiger aktualisiert und können auch wirkliche Insider-Tipps bieten.

Auch wer den reinen Badeurlaub bevorzugt, sollte sich einen Reiseführer besorgen. Denn die einsamsten Buchten und schönsten Strände könnten einem sonst verborgen bleiben.

Dennoch sollte man sich stets seine kritische Distanz zu all den Informationen eines Reiseführers bewahren. Im Urlaub gilt es loszulassen und sich treiben zu lassen. Dabei sollte es auch möglich sein mal ganz einfach durch die Straßen zu schlendern und nach eigenem Gutdünken den Weg zu wählen. Die Entdeckungen, die man abseits vom Massentourismus machen wird, werden sicherlich beeindruckend sein – und vielleicht sogar viel wertvoller als die klassischen Attraktionen für Touristen.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
27. Januar 2008

Noch vor wenigen Jahren waren Überseeflüge unerschwinglich. Auch das Fliegen innerhalb Deutschlands war nur auf einen sehr ausgewählten Personenkreis beschränkt. Inzwischen hat sich allerhand geändert – und das nicht nur dank der Möglichkeit der Flugbuchung im Internet.

Flugzeug © caribb

Insbesondere in den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Fluggesellschaften stark gestiegen. Auch im Airline-Bereich findet nun eine differenzierte Marktbearbeitung statt: Je nachdem wie zahlungskräftig die Kunden eines Marktsegments sind, gestalten sich die Preise entsprechend hoch oder niedrig. Auch die Zahl der Low-Cost-Airlines hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dies liegt nicht nur daran, dass man das Fliegen auch weniger zahlungskräftigen Schichten zugänglich machen wollte, sondern auch einfach an der dadurch besseren Auslastung der Flugzeuge. Früher war es so, dass viele Flieger nur halbvoll mit Passagieren besetzt ihren Flug antraten. Eben diese erfahrungsgemäß übrigen Sitzplätze werden nun zu günstigen Preisen vermarktet. Meist geschieht dies über eine Tochter-Airline, um das mühsam aufgebaute hochwertige Image der Premium-Airline nicht zu schädigen.

Manche Airlines, wie zum Beispiel die Lufthansa, versuchen sich in der differenzierten Marktbearbeitung unter eigenem Namen. Diese Vorgehensweise ist insbesondere bei den Kunden von Erfolg, die den Markenwert eines Unternehmens berücksichtigen. Allerdings kann die Lufthansa auf diesem Wege keine Preisführerschaft aufbauen, da sie sonst ihr Premium-Image zerstören würde. Dennoch werden durch die differenzierte Marktbearbeitung, also der variierenden Preise in Abhängigkeit vom Kundensegment, die Flüge besser ausgelastet und bringen so auf jeden Fall einen Mehrwert für das Unternehmen.

Mit einer Low-Cost-Airline zu fliegen heißt heutzutage ja auch schon lange nicht mehr, dass man auf Service verzichten muss. Ein Beispiel dafür ist Air Berlin, die sich eben durch ihre Servicequalität einen Namen nicht nur im Bereich der Low Cost Carrier gemacht haben.

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