Impfung Gelbfieber
Gelbfieber ist eine gefährliche Viruskrankheit, die gerade bei uns schwere Verläufe nehmen kann. Durch den hohen Hygiene-Standard in Deutschland ist unser Körper nicht auf starke Infektionen trainiert. Allerdings lässt sich in diesem Fall wirklich leicht vorbeugen – ein kleiner Stich mit der Spritze.
Gerade bei Fernreisen ist eine umfangreiche medizinische Vorsorge wichtig, damit aus dem Urlaub kein Krankenaufenthalt wird. Bei Reisen nach Afrika und Südamerika gehört daher eine Impfung gegen Gelbfieber zum Pflichtprogramm. Es gibt eigentlich keinen Grund, auf eine Impfung gegen Gelbfieber zu verzichten. Die Immunisierung kann kurzfristig zehn Tage vor Abreise erfolgen und bietet dann für die nächsten zehn Jahre Schutz. Es ist nur eine Impfdosis nötig und außerdem ist die Impfung allgemein gut verträglich.
Auch wer nicht nach Afrika oder in den tropischen Teil Südamerikas reist, muss sich möglicherweise impfen.
Denn dass sich die Krankheit in Asien bisher noch nicht ausgebreitet hat, liegt vor allem daran, dass viele asiatische Länder von den Einreisenden einen Nachweis über eine Gelbfieber-Impfung verlangen. Dies gilt auch für deutsche Reisende, sobald sie über ein Drittland einreisen. Informiert Euch dazu beim Auswärtigen Amt oder auch in der Botschaft.
Das Tropeninstitut stellt hier auch eine tolle Beratungsstelle dar, besonders bei Reisen ins ferne Ausland. Wen es in den kommenden Monaten nach Afrika oder den tropischen Teil Südamerikas zieht, der sollte sich auf jeden Fall gegen Gelbfieber impfen lassen. Natürlich stehen bei Reisen in diese Gebiete auch noch andere Vorsorgemaßnahmen auf dem Programm. Informiert Euch dazu bei eurem nächstgelegenen Tropeninstitut – das dortige Beratungsgespräch sollte für Euch Pflicht sein.


