Fremdenführer

Autor: Maik
6. Februar 2009

Sie sind in unbekannten Orten für uns ein sehr wichtige sach- und ortskundige Person, die den In- und Ausländern vorort eine Orientierung bietet.

Fremdenführer©flickr/clairity

Ein Fremdenführer verfügt über die notwendigen Kenntnisse über die Geschichte der Sehenswürdigkeiten, Kunstgeschichte und Geographie und weiß über die kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge vorort Bescheid.

Um mit den meist fremdsprachigen Touristen die nötigen Gespräche führen zu können, bedarf es der Kenntnis von Fremdsprachen. Die Weltsprache Englisch gehört zur Pflichtsprache des Fremdenführers, weitere Sprachkenntisse sind zur Qualifikation und Erhöhung der Chancen auf eine Einstellung zudem maßgebend.

Mit dem Aufkommen der Reisebewegung im 19. Jahrhundert entstand das Berufsbild des Fremdenführers, auch Gästeführer genannt. Fremdenführer begleiten Reisen in Städte per Bus, Auto oder zu Fahrrad, machen Museumsführungen, Ausflüge und Studienreisen und vieles mehr.

Die heutige Erlebnisgesellschaft bedingte die Entstehung alternativer und neuer Führungen. Nicht mehr nur klassische Führungen werden angeboten, sondern auch Erlebnisse der besonderen Art zum Beispiel zum Thema „Berliner Untergrund“ oder problematische Themen wie, „Jüdische Friedhöfe in Berlin“.

Die neu aufgekommenen “Szenischen Spaziergänge” bedienen vor allem den Unterhaltungswert, und der Fremdenführer schlüpft zu diesem Zweck zum Beispiel in die Rolle eines verkleideteten Marktschreiers und erklärt die Geschichte und das Leben in einer mittelalterlichen Stadt.

In Deutschland obliegt das Berufsbild keiner gesetzlichen Reglementierung und wird oft mit dem Beruf des Reiseleiters verwechselt. Der Beruf des Fremdenführers wird meist in Selbständigkeit ausgeübt.




ähnliche Reiseziele

Deine Meinung:

  Name [*]

  Email [*]

  Website

Kommentar schreiben: