Fähren – wichtig für Autoreisende
Für Menschen, die aufgrund der mangelnden Verkehrsanbindungen und der größeren Flexibilität, gerne mit dem Auto oder individuell reisen, sind Fähren ein unabdingbares Hilfsmittel, um in das Zielland zu gelangen.
Allerdings werden viele Reiseländer von verschiedenen Fährgesellschaften angesteuert, die wiederum zwischen unterschiedlichen Ausgangs- und Zielorten verkehren. Um sich also die optimale Reiseroute zusammenstellen zu können, muss man zunächst die einzelnen Preise der Fährgesellschaften miteinander vergleichen. Nun kommt aber der Haken, denn die günstigste Verbindung kann gleichzeitig einen wesentlichen längeren Anfahrtsweg beinhalten, was wiederum
bedeutet, dass man mehr Zeit und mehr Benzinkosten einrechnen muss. So ist es notwendig beide Kriterien gegenüber zu stellen und zu ermitteln, welche Route vorteilhafter ist.
Bestes Beispiel hierfür sind Reisen in den skandinavischen Raum. Allein um nach Norwegen zu kommen, kann man von Deutschland auf zehn verschiedene Fährkombinationen zurückgreifen. Die einfachste Lösung wäre die Fährverbindung zwischen Kiel und Oslo, allerdings ist diese preislich auch am höchsten. Nimmt man einen längeren Fahrweg in Kauf, kann man von Dänemark aus wesentlich günstiger nach Norwegen einschiffen. So gibt es Verbindungen zwischen Frederikshavn und Oslo, zwischen Hanstholm und Egersund sowie Bergen, zwischen Hirtshals und Kristiansand, Langesund, Larvik, Oslo, Stavanger sowie Bergen, abschließend zwischen Kopenhagen und Oslo.
Aus diesen zahlreichen Kombinationen muss man nun die richtige Auswahl treffen. Ein Kriterium dürfte dabei auch sein, wie lange der Aufenthalt dauert. Fährt man beispielweise für einen längeren Zeit wie beim Work and Travel in Norwegen in das Land, ist es sinnvoller eine längere Fährfahrt in Kauf zu nehmen, anstatt mit viel Gepäck lange Auto zu fahren.


