Die Urinella: Wir praktisch ist die Pinkelhilfe?

Autor: Maik
13. Juli 2012

Ladys aufgepasst: Die letzte Hürde in Sachen Gleichstellung ist tatsächlich genommen. Frauen haben nicht nur Hosen, Kurzhaarfrisuren und Büros erobert, sondern können nun endlich tun, was sie bei den Männern immer schon beneidet haben: Dank Urinella kann frau im Stehen pinkeln.

Pinkelhilfe @Flickr/mike packard

Gerade unterwegs ist frau oft aufgeschmissen: Während die Bergsteigerkollegen locker an einen Baum oder von der Felskante urinieren können, muss Frau sich einen Busch suchen oder vom gesamten Team gesichert werden, während sie in der Hocke auf besagter Felskante balanciert. Doch da gibt es Abhilfe!

Die Urinella und ihre Vorteile

Die Urinella kommt – natürlich – aus den USA und ist dort sogar schon seit 1922 zum Patent angemeldet. In Deutschland wurde sie als Erstes auf dem Festival Fusion als Fusionella bekannt – und hat so die Mädchen zunächst in großes Erstaunen versetzt, weil sie auf einmal in ihren Bädern eine Pinkelrinne fanden! Danach war die Fusionella in kürzester Zeit vergriffen, und immer wieder gab es selige Mädchengesichter zu sehen, die sich zuprosteten: Das erste Mal im Stehen gepinkelt!

Dank Plastik, Silikon oder beschichtetem Papier kam nämlich ein findiger Mensch auf die Idee, dasselbe in einen anatomisch geformten Trichter umzuformen, den frau an besagte Stelle pressen kann. Hex Hex: Schon lässt sich der Urinstrahl leiten! So bleiben nicht nur die Beine trocken, sondern frau kann sich auch selbstbewusst am Straßenrand platzieren, ohne ihren blanken Hintern herausstrecken zu müssen.

Gerade beim Backpacking, beim Zelten und auf Festivals ist die Urinella also eine Hilfe, auf die frau nach der Eingewöhnungsphase gar nicht mehr verzichten will! Vorbei die Suche nach öffentlichen Toiletten im Ausland, das nächtliche über den Campingplatz torkeln, die leidige Hockstellung beim Trekking. Danke, Urinella!

Diese Arten der Pinkeltüte gibt es

Die ersten Urinellas waren aus festem Papier. Sie waren selbst zusammenfaltbar und wurden nach der Benutzung einfach weggeschmissen. Auch heute gibt es die Pinkeltüte noch in dieser Ausführung zu kaufen, die bekannteste Firma, die diese herstellt, ist P-Mate aus den USA.

Für umweltbewusstere (und geizigere) Frauen gibt es mittlerweile verschiedene Ausführungen der Pinkelhilfe aus Silikon. Da Urin steril ist, muss sie nach Benutzung bloß mit klarem Wasser ausgewaschen werden (wie die Kaffeekanne, oder hinkt der Vergleich?). Oder – für Hartgesottene – kann sie auch einfach in ihr Beutelchen gepackt und später gewaschen oder mit einem Intimtuch ausgewaschen werden.

Diese Pinkelhilfen gibt es von verschiedenen Firmen und in verschiedenen Ausführungen. Da unterscheidet sich meistens die Größe des Trichters. Frau muss also ausprobieren, ob sie lieber einen kleinen Trichter hätte, der sich bloß um die Harnröhre schmiegt, oder sich mit dem großen Trichter besser fühlt.

Natürlich muss man sich an die Urinella gewöhnen – wie an Hosen, kurze Haare und Milchpumpen. Jedoch: Der Schritt ist getan, und er sollte noch viel weiter gehen. Mädels, ran an die Urinella! Dann ist der Schritt zum Vorstand auch nicht mehr weit.

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Team Pipi Pappe schreibt
am 31. Oktober 2012 um 06:41 Uhr

Ein sehr schöner Artikel und gut auf dem Punkt gebracht. Wir selber vertreiben die Urinella in Deutschland. Bei uns heißt diese Pipi Pappe. Wer gerne möchte ist herzlich eingeladen auf unserer Website weitere Info zu dem Thema zu finden, da wir das Produkt sehr ausführlich erläutert haben. Wir würden uns freuen. Viele Grüße und viel Spaß beim Stehpinkeln. Zudem findet man unsere Händler die die Urinella für uns vertreiben. Viele Grüße.

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