Der Geheimtipp Osteuropas: Budapest – Underground trifft Avantgarde
Budapest, die Hauptstadt Ungarns gilt als absoluter Geheimtipp in Osteuropa und bietet ein wahrhaft vielfältiges Programm in traumhafter Kulisse.
Budapest die ungarische Hauptstadt, welche 525 Quadratkilometer groß ist und 1,7 Millionen Einwohner beherbergt, ist beispielsweise von Berlin aus in lediglich 70 Flug-Minuten zu erreichen. Ein Städtetrip nach Budapest ist auf jeden Fall für alle empfehlenswert, da diese Metropole im Osten so facettenreich ist, dass wirklich jeder auf seinen Geschmack kommt. Kulturliebhaber, Party-Fans oder Ruhesuchende – Ungarns Hauptstadt lässt keine Wünsche offen.
Budapest: Prachtbauten in der Donaustadt
Das atemberaubende Stadtbild wird nicht zuletzt durch die Donau begründet, welche die Stadt durchquert, dabei die Bezirke Buda und Pest voneinander trennt und verantwortlich ist für die diversen, zum Teil äußerst prunkvollen Brücken, die Budapest ihr bezauberndes Gesicht verleihen. Die Széchenyi Lánchíd, was zu Deutsch Kettenbrücke bedeutet, ist wohl die berühmteste Brücke und eines der Wahrzeichen der Stadt. Aber auch viele prachtvolle Gebäude hat Budapest zu bieten, wobei das königliche Schloss, welches heute die Nationalgalerie beherbergt, der Sándor Palais, die Matthiaskirche und die Fischerbastei, neben den zahlreichen Museen für klassische und moderne Kunst, als besondere Lieblinge der Besucher gelten.
Kaffeehäuser: Die Wohnzimmer der Stadt
Die Habsburgische Vergangenheit zeigt sich nicht nur architektonisch von seiner schönsten Seite in Budapest, sondern auch kulturell und somit ist die Kaffeehauskultur nur eine der zahlreichen Gemeinsamkeiten die die Hauptstadt Ungarns mit Wien verbinden. Doch im Gegensatz zu Wien kam es unter dem kommunistischen Regime in Ungarn zu drastischen Einschnitten, welche auch vor den Kaffeehäusern nicht Halt machten. Diese waren bekannt als Treffpunkte der intellektuellen und künstlerischen Elite, die aufgrund ihrer Regime-kritischen Einstellung als Gefahr galten, was zur Schließung etlicher Cafés in Budapest führte. Doch heute erstrahlen die gemütlichen Kaffeehäuser wieder in neuem Glanz und laden mit gemütlicher Atmosphäre und bestem Service zum Verweilen und Genießen und sind allein schon eine Reise wert ein.
Budapest bei Nacht erleben
In Budapest bietet es sich an, sich einfach treiben zu lassen. Zahlreiche Bars sind gefüllt mit jungen aufgeschlossenen Menschen, man unterhält sich, lacht, raucht und trinkt den ungarischen Nationalschnaps Unicum. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch im Szimpla Kert in der 48, Kertész útca. Hierbei handelt es sich um eine der ersten Ruinenbars, die von außen unscheinbar und heruntergekommen wirkt, sich im Inneren aber als eine wahre Märchenwelt entpuppt, in der ein unfassbar gemütliches und kreatives Durcheinander herrscht. Wer für wenig Geld noch etwas mehr Action möchte, dem sei der Gödör Club am Erzsébet Square empfohlen, der abends meist mit Live-Musik und freiem Eintritt lockt.
Die Thermalbäder in Budapest
Wie die Kaffeehäuser sind auch die zahlreichen Thermalbäder in Budapest ein Ort der Zusammenkunft, in denen sich Männer zum Schachspielen, Frauen zu reden und junge Verliebte zum ersten Date verabreden. Insgesamt 21 solcher Bäder sind in Budapest zu finden, von denen sich einige in architektonisch durchaus bedeutenden Gebäuden befinden, wobei besonders das Géllert-Bad bei den Touristen beliebt ist und häufig wohl den enspannendsten Teil des Urlaubs darstellt. Das Széchenyi-Bad gilt hingegen als ein Geheimtipp unter den Einheimischen.


