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Kategorie: Europa
23. Juni 2008

Rasender Roland flickr ©Torsten Mangner

Ein Hauch von Nostalgie schwebt über der größten Insel Deutschlands, wenn sich pfeiffend und rauchend der Rasende Roland ankündigt. Die historische Schmalspurbahn, die gerade einmal über eine Spurweite von 750 mm verfügt, ist seit Jahren eine der Touristenattraktionen auf Rügen. Auf einer Strecke von 24,1 Kilometern werden die Ostseebäder Binz, Sellin, Baabe, Göhren sowie im Inselinneren Putbus miteinander verbunden. Auf die erste Reise begab sich der Rasende Roland im Jahr 1895, als zunächst der Zug nur zwischen Binz und Putbus verkehrte. Weil der Ehrgeiz am Ende des 19. Jahrhunderts keine Grenzen kannte, wurde das Netz bis auf 97 Kilometer ausgebaut und führte bis nach Stralsund und Bergen. Weil sich diese aber nicht rentierten, wurden große Teile in den 60er Jahren stillgelegt    [...mehr]


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18. Juni 2008

Hausboot flickr ©luiginter

Eigentlich ist man jedes Jahr auf der Suche nach einer neuen Art des Urlaubs. Sicherlich ist es unheimlich schön die Urlaubstage am Strand zu verbringen oder eine Städtereise zu unternehmen, allerdings soll der Urlaub immer etwas unvergesslich sein. Der x-te Strandurlaub auf Mallorca verliert irgendwann seinen Reiz, weshalb Hausbootferien durchaus eine lohnenswerte Alternative sein können. Dank der geringen Motorisierung und der Höchstgeschwindigkeit von zehn Kilometer pro Stunde darf eigentlich jeder über 18 Jahren das Boot manövrieren. Nach einer kurzen Einweisung durch den Vermieter steht dem Abenteuer nichts mehr im Weg.    [...mehr]


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13. Juni 2008

Sonne - Natur - Zelten © flickr / .Page.Der Spreewald ist gemeinhin berühmt für seine Gurken und dem einen oder anderen Berlin – Brandenburger sicherlich auch als Ausflugsziel bekannt.

Dem Rest von Deutschland möchte ich diesen Ort aber nicht vorenthalten. Da Euch das Zelten an der Ostsee so gut gefallen hat, gibts hier einen weiteren Tipp: Zelten im Spreewald!    [...mehr]


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10. Juni 2008

 

Tower Bridge © wikipedia

Viele deutsche Urlauber verbringen den Sommer gerne an exotischen Stränden. Dabei können auch Städtereisen in europäische Metropolen einen entspannten Urlaub bieten. An dieser Stelle werden die zwei wahrscheinlich berühmtesten westeuropäischen Hauptstädte vorgestellt.




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6. Juni 2008

Mangel oder Delikatesse? Hängt wohl vom Blickwinkel ab © flickr / malias

Mit diesem Thema schlägt man natürlich genau ins Klischee: Die Deutschen, ein Volk von meckernden Urlaubern, die eigentlich nur verreisen, um sich hinterher darüber zu beschweren.

Trotzdem, es kann durchaus vorkommen, dass man viel Geld für eine Leistung bezahlt, die einem am Urlaubsort angekommen entweder überhaupt nicht, oder in mangelhafter Form dargeboten wird.

So kann ein Hotel mit einem “Pool mit Meerblick” werben, dabei aber vergessen, dass links neben besagtem Schwimmbecken die Baustelle für ein Konkurrenzhotel liegt – Lärm und pfeifende Bauarbeiter inklusive. Oder es wird von “5 Minuten zum Strand” gesprochen, aber nicht erwähnt, dass man auf dem Weg zum Sonnenbaden an einer Ölraffinerie vorbei muss, deren Schornsteine den ganzen Strand in stinkenden Rauch hüllen.

Zuerst sollte man sich überlegen, ob der Mangel landestypisch ist und sein Verhalten im Ausland überdenken. In Griechenland beispielsweise gibt es Kakerlaken – eine oder zwei sind da sicherlich nicht so schlimm, dass sie gleich das ganze Hotel zusammenschreien müssen. Wenn die Viecher natürlich in Schwärmen in ihr Parterre-Appartement einfallen und beim Schlafen in die Unterwäsche kriechen, ist das eine andere Sache…

Sollte man mit der angebotenen Leistung aus nachvollziehbaren Gründen nicht zufrieden sein, dann gilt: Unbedingt vor Ort beschweren! Die Ansprüche beim Veranstalter entfallen hinterher, wenn man nicht vor Ort seinen Unmut über das Angebot kundgetan hat.

Deswegen, bei aller Liebe und Lässigkeit, sollte wirklich etwas schief gelaufen sein, machen Sie das dem Hotel gleich vor Ort klar. So können sie nach Ablauf der Reise immer noch entscheiden, ob Sie Ansprüche stellen möchten oder nicht.

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3. Juni 2008

Flughafen flickr ©schoschie

In den vergangenen Jahren waren zunächst Frankreich, aber auch zahlreiche andere Nationen von Pilotenstreiks betroffen. Nun kommt es auch in Deutschland immer wieder zu vereinzelten Warnstreiks, seit die Piloten-Gewerkschaft „Cockpit“ zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen hat. Damit der Frust nicht vollends das Fass zum Überlaufen bringt, hier einige kleine Tipps.

Schon Im Vorfeld des Fluges sollte man sich über mögliche Flugstreichungen informieren. Entweder man ruft direkt bei der Fluggesellschaft an, bei der man den Flug gebucht hat, oder man kontaktiert den Abflugflughafen. Auch im Internet wird bei den Flughäfen über aktuelle Flugstreichungen informiert.

Sollte der Flug aufgrund eines Streiks gestrichen werden, besitzt der Kunde das Recht auf einen Ersatzflug, oder er kann sich die entsprechenden Kosten erstatten lassen. Zudem müssen die Fluggesellschaften für die Versorgung der Passagiere sorgen und zudem ihm den Kontakt, egal in welcher Form, zu Verwandten oder andere Fluggesellschaften ermöglichen.

Allerdings können bei Pilotenstreiks keine Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden, da weder der Reiseveranstalter noch die Fluggesellschaften zur Rechenschaft gezogen werden können.    [...mehr]


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17. Mai 2008

Eisenbahn im Detail © flickr / emdot

Wie funktioniert Interrail?

Seit 2007 wurde das alte Zonensystem von Interrail abgeschafft. Heutzutage gibt es zwei mögliche Ticket-Arten:

1) Der “Global Pass”: Gilt in ganz Europa. In dem Land, in dem man wohnt, gibts nix kostenlos, sondern bis zu 50 % Ermäßigung. Kann man für eine feste Zeitspanne von 22 Tagen oder einem Monat kaufen, in der man dann die Züge von 30 Europäischen Ländern nutzen darf. Alternativ kauft man einen “flexi” Pass für 10 oder 5 Tage, die werden nur als Reisetage gesehen.
Das bedeutet: Man fährt 1 Tag von Berlin nach Paris, bleibt da 5 Tage, fährt 1 Tag weiter nach Marseille und fährt nach 2 Tagen Aufenthalt zurück nach Berlin (1). (Fiktives Beispiel, weil die Zeiten nicht stimmen und ICE mit drin ist, der kostet extra, siehe unten) Damit hätte man den Pass 10 (1+5+1+2+1) Tage lang benutzt, aber nur 3 davon waren Reisetage. Ein Flexi Global Pass für 5 Reisetage in 10 Tagen wäre also drin.

2) Der “One Country Pass”: Gilt in einem Land Europas. Darf nicht das Land sein, in dem man wohnt. Ist aufgeteilt in 4 Preisgruppen, die wohl danach geordnet sind, wie beliebt das jeweilige Reiseziel ist. Da kann man sich dann einen Pass für mindestens 3 und maximal 8 Tage besorgen. Hier gibts nur eine Sorte Interrail-Ticket, die Zeit wird wie beim einfachen “Global Pass” durchgängig gezählt.

Für Züge, bei denen ein Aufschlag fällig wird (z.B. ICE), hat Interrail eine spezielle Seite ins Netz gestellt. Außerdem gibt es jedes Jahr ein spezielles Event, 2008 ist das ein Interrail-Fan-Treff in Kopenhagen.

Über die Website der Deutschen Bahn oder direkt über die Interrail Website lassen sich die Tickets online bestellen, sofern man im Besitz einer Kreditkarte ist. In Deutschland lässt sich über GiroPay auch ein einfacher Banktransfer durchführen. Die Versandkosten der Tickets, die innerhalb von 5 Tagen beim Kunden sind, übernimmt Interrail. Die beliebtesten Touren sind übrigens mit dem Interrail durch Skandinavien und durch Frankreich und Spanien.    [...mehr]


Kategorie: Europa
15. Mai 2008

Mitfahrzentralen statt Trampen flickr ©bravenewtraveler

Da man leider nicht überall per Billigflieger gelangen kann, muss man sich für das Reisen nach kostengünstigen Alternativen umschauen. Da selbst Bahnfahren inzwischen ein Luxus ist, können Mitfahrzentralen die Lösung zum günstigen Reisen sein.

Mitfahrzentralen vereinen gleich mehrere Vorteile auf sich, insbesondere gegenüber dem Trampen. Bei einer Mitfahrzentrale können sich sowohl Anbieter als auch Suchende melden, die ein bestimmtes Reiseziel haben. Dort werden dann beide Seiten wirkungsvoll zusammengebracht, indem entweder der Ausgangsort und das Reiseziel übereinstimmen, oder man auf dem Weg einen Reisenden aufnimmt oder bei einem Hostel absetzt.

Die Mitfahrzentralen sind teilweise sogar länderübergreifend organisiert, so dass selbst Reisen ins Ausland mit ein wenig Abstimmung bei Ort und Zeit kein Problem sein dürften. Mit etwas Glück kann man sogar mittels der Mitfahrzentralen in den entlegensten Winkel Europas gelangen, wo man sicherlich auf dem Weg nach entsprechenden Übernachtungsmöglichkeiten wie Motels suchen muss, was aber angesichts der Preisersparnis ein geringes Problem ist.

Da alle, die mit Hilfe einer Mitfahrzentrale reisen, dort registriert sein müssen, erhöht sich in erster Linie die Sicherheit auf beiden Seiten. Gefahren, wie beim Trampen, wo großes Vertrauen herrschen muss, können zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, aber doch erheblich reduziert werden. Die Kosten für das Mitnehmen werden zwischen allen Reisen aufgeteilt, so dass eine Reise nach Köln beispielweise mit vier Personen zwischen zehn und 15 Euro kostet.

Solche Preisersparnisse haben Mitfahrzentralen in den letzten Jahren unheimlich populär gemacht und sie immer eine lohnenswerte Alternative.    [...mehr]


Kategorie: Europa
9. Mai 2008

Interrail ist ein internationales Reiseticket, das in den 70er Jahren erfunden wurde, und sich seitdem großer Popularität erfreut. Möglicherweise gibts hier Leute, die das Angebot noch nicht kennen, deswegen möchte ich das Ticket kurz vorstellen.

Ob man hier auch vorbeikommt? Schön wärs ja… © flickr / …†∆†¡∆µ∆ 

Worum gehts? InterRail steht für International Rail also Internationale Eisenbahn. Für einen pauschal zu zahlenden Preis darf man innerhalb Europas für einen bestimmten Zeitraum alle vorhandenen Züge nutzen. Für teure Züge wie ICE oder Sprinter muss evtl ein Aufschlag gezahlt werden. Das Ticket lohnt sich für Leute, die eine längere Reise über mehrere Stationen planen, weil der Preis trotz Bahnstreiks und Inflation immer noch sensationell günstig ist.

Ich kannte das Ticket nur aus den Erzählungen meiner Eltern. Seitdem 2007 dieses komische Zonensystem abgeschafft wurde, werde ich wohl diesen Sommer damit verreisen. Das Ticket gilt für alle Bahnen und teilweise sogar für Fähren. Ein schönes Angebot für Euro-Traveler!

Wie funktioniert Interrail? [Weiter]

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Kategorie: Afrika, Asien, Europa
5. Mai 2008

Mekong in Südostasien flickr©Mat Honan

Flusskreuzfahrten haben sich in der jüngsten Vergangenheit als lohnenswerte Alternative zur Autoreise heraus gestellt, um ein Land und dessen Kultur auf besondere Art und Weise kennen zu lernen. Oftmals besitzt man als Reisender den Seine in Frankreich flickr ©shellorzWunsch, nicht allzu viele Kilometer mit dem Auto zurücklegen zu müssen und trotzdem das fremde Land erkunden zu können.

Mit Flusskreuzfahrten hat man die Gelegenheit zu entspannen und gleichzeitig das Innere des Landes mit ausgewählten Stationen zu erforschen. Da sich in vielen Ländern die Flusslandschaft wie kleiner Äderchen durch die Landschaft schlängeln, erhält man die Möglichkeit, fast alle Regionen für sich zu entdecken. Ein wunderbares Beispiel hierzulande ist die Donau, die letztendlich nach Österreich zu befahren ist. Mit einer Länge von 2.850 Kilometern ist die Donau einer der größten Flüsse Europas und bietet ein weites Spektrum an Kultur. Sagenumwogen windet sich die DonauDonau flickr ©bortecristian gleich durch mehrere Kulturräume Europas und ist eine Art Verbindung zum touristisch neugewonnenen Territorium im Osten des Kontinentes. Da sie zudem noch interessante Nebenarme besitzt wie die Inn, können gleich mehrere EM-Gastgeberorte anvisiert werden.

In Frankreich übernimmt dies die wunderbare Seine. Der nordfranzösische Fluss mit einer Länge von 776 Kilometer erreicht ein Einzugsgebiet von circa 75.000 Quadratkilometern, womit sie sich als optimaler Reiseweg für das bezaubernde Frankreich etabliert hat.

Im Osten Europas sind es der Dnepr und die Wolga, deren Befahrung lohnenswert ist. Auf dem längsten und wasserreichsten Fluss Europas, der Wolga, ist die Route zwischen St. Petersburg und Moskau im Laufe der Jahrzehnte zu einem Klassiker geworden. Der Dnepr hingegen führt hauptsächlich durch die Ukraine und Weißrussland, einem faszinierenden Kulturraum, der sich mittels einer Flusskreuzfahrt hervorragend erkunden lässt.

Alternativen außerhalb unseres Kontinentes sind der Jangtse in China, der Amazonas in Südamerika, der Irrawaddy und der Mekong in Südostasien und der Nil in Ägypten.    [...mehr]


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