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Kategorie: Europa
19. März 2008

Bahn fahren vereinfacht pixelio©Rainer Sturm

Bahn- und Busfahren in einer völlig neuen Generation, so könnte die Vision des Touchandtravel lauten. Lästiges Kaufen von Fahrkarten, undurchsichtige Fahrpläne studieren und stundenlanges Warten am Schalter gehören der Vergangenheit an. Dank Touchandtravel, dem neuen eTicketing-Verfahren, hat man als Kunde maximale Flexibilität, auch bei Last-Minute Reisen, mehr Komfort, eine genaue Kostenübersicht und vereinfachte Mobilität.

Das eTicketing-Verfahren beruht auf einer ganz simplen Vorgehensweise. Notwendig ist lediglich ein Handy, mit welchem man sein Ticket an den Touchpoints lösen kann. Auf dem Handy wird die Touch&Travel-Taste aktiviert und an den roten Punkt des Touchpoints gehalten. Man muss lediglich eine Klasse auswählen und schon wird der Fahrtantritt vom System registriert. Beim Fahrtende ist es eine Vorgehensweise, wo man das Fahrende bestätigt und den Fahrpreis angezeigt bekommt.

Selbst in Bussen ist dieses flexible Verfahren anwendbar, denn der Busfahrer besitzt eine Karte, mit welcher er den Fahrtbeginn bestätigen kann. Da dieses Verfahren sich momentan in der Testphase befindet, sind noch nicht an jeder Station solche Touchpoints angebracht. Touchandtravel, das seit vergangenem Herbst auf ausgewählten Strecken eingesetzt ist, gehört ohne Zweifel die Zukunft beim Reisen, denn das Handy wird immer mehr zum Alleskönner. Zahlreiche Geschäfte, Geldtransfers wie bei Buchungen von günstigen Hotels lassen sich jetzt schon mittels des Handys abwickeln und vereinfachen.

Gerade für Vielreisende ist Touchandtravel eine klare Verbesserung und der Weg hin zu mehr Flexibilität. Größter Kritikpunkt ist allerdings, dass sich die einzelnen Fahrten jetzt genau kontrollieren lassen.    [...mehr]


Kategorie: Europa
20. Februar 2008

Bergmassiv in den Alpen © flickr / Moe_

Geographisch gesehen besetzten die Alpen eine riesige Fläche. Gut 1000 Kilometer lang erstreckt sich das höchste Gebirge innerhalb Europas mit seinen Ausläufern. Österreich, Italien, die Schweiz, Deutschland und Slowenien, sowie Monaco und Liechtenstein – alles Länder, innerhalb deren Grenzen die Bergkette verläuft. Für einen Urlaub viel zu viel, es sei denn, man besäße einen Helikopter. Deswegen sollte man sich vorher gut überlegen, wo man hinreisen möchte und welche Art von Urlaub am Besten zu einem passt. Wanderreisen sind nun mal anstrengend und anders als das Skifahren oder Snowboarden oft als uncool verpönt.

Alm in den Alpen © flickr / Meta Mago Dafür ist die Vorbereitung relativ simpel: Festes Schuhwerk, ein bisschen Training je nach Höhenlage, sowie ordentlich Entdeckergeist reichen aus, damit eine Wandertour den gewünschten Erfolg hat. Was man außerdem unbedingt einpacken sollte, ist regenfeste Kleidung. Zum Reisetermin ist zu sagen, dass sich Wandern am ehesten für einen Sommerurlaub eignet. Gerade für Neubergsteiger könnten Wind und Wetter in den anderen Jahreszeiten sehr ungemütlich werden.

Alpental im Sommer © flickr / andrijbulba Will man in Bayern wandern, sollte man sich überlegen, ob nicht ein Abstecher ins Bergdorf Achenkirch möglich wäre. Im Winter ein tolles Skigebiet zu moderaten Preisen, sticht hier im Sommer als erstes der wunderschöne Achensee ins Auge: Blau wie im Märchen, hier zu wandern macht Spaß. Unterkunft zu finden ist kein Problem, das Dorf bietet genügend Pensionen.

Die Anfahrt erfolgt höchstwahrscheinlich über den Achenpass, den zu durchqueren mit dem Auto an sich schon ein Erlebnis darstellt. Wanderwege hat Achenkirch viele – die verschiedensten Almen laden in einer Höhenlage von 500 Metern ein.Der Achensee in Achenkirch © flickr / Demion Wanderwege von mehreren Kilometern mit abwechslungsreichen Höhenunterschieden und Alternativrouten bieten sowohl für gestandene Wanderer als auch für Bergluftschnupperer genug Platz zum Austoben. Klar, wer Wandern nichts abgewinnen kann, ist hier falsch aufgehoben, alle anderen sollten schon mal die Schuhe schnüren.    [...mehr]


Kategorie: Europa
19. Februar 2008

Amsterdam bietet dem Reisenden viele Campingplätze, ich möchte kurz meine Erfahrungen zu „Camping Zeeburg“ mitteilen.

Der Platz liegt im Osten von Amsterdam, ein Stück abseits der Innenstadt. Für uns war die Erreichbarkeit dank gemieteter Fahrräder kein Problem. Man fährt von der City aus am Fluss entlang, dann durch ein sehr lebendiges Viertel und ist nach Überquerung einer großen Brücke am Ziel. Zu Fuß wäre der Weg sicherlich zu weit gewesen, ohne Rad existiert eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Erster Eindruck: Viel Grün, direkt am Wasser, moderat gefüllt. Die Straße führt oberhalb des Geländes entlang, so dass der Autolärm fast nicht zu hören ist. Ein bisschen nervig ist die hohe Treppe, die von der Brücke ans Ufer führt, wo der Campingplatz liegt. Hier jeden Tag die Räder zu schleppen bringt einen auf jeden Fall in Form.

Zeeburg © flickr / borkur.net

Die Mitarbeiter gaben sich sehr freundlich und die Formalitäten waren trotz des gleichzeitigen Eintreffens einer amerikanischen Reisegruppe schnell erledigt. Man bekommt dann ein Fähnchen und darf sich auf dem zugehörigen Feld seinen Platz aussuchen. Alternativ werden auch Hütten vermietet, zu deren Qualität kann ich aber nichts sagen.

Die Duschen und Toilletten sind Standard: Nichts Besonderes, aber auch nicht unter dem Durchschnitt. Das Publikum ist gemischt, der Altersdurchschnitt liegt bei Mitte zwanzig. Es gibt aber auch einen Spielplatz und ein Gehege mit Ziegen, Kinder dürften sich hier ebenfalls wohl fühlen.

Von der Atmosphäre her hat mir der Campingplatz sehr gut gefallen: Es ist ruhig, aber nicht tot, es sind viele Menschen unterwegs, dabei ist der Platz groß genug, um nicht überfüllt zu wirken. Direkt am Wasser zu zelten ist ein weiterer Bonus. Es liegt kein Müll herum, und die Wiesen machen einen gepflegten Eindruck. Außerdem stimmt die Anbindung. Zeeburg ist meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Besuch wert.    [...mehr]


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25. Januar 2008

Die internationale Grüne Woche in Berlin lockt jedes Jahr tausende von Besuchern in die Messehallen unter dem Funkturm. Auch in diesem Jahr war die Grüne Woche mit ihren zehn Ausstellungstagen wieder ein voller Erfolg. Insbesondere der lange Freitag, wo die Tore der Messehallen sogar bis 21 Uhr geöffnet waren, lockte die Besucher zahlreich in die Hallen.

Brandenburger Tor © flickr / edwin11_79

Doch was gibt es überhaupt auf der Grünen Woche zu bestaunen? Nun, die Grüne Woche ist eindeutig eine Publikumsmesse, wo kulinarische Köstlichkeiten aus aller Herren Ländern angeboten werden. So kann man nicht nur die leckersten Produkte aus Spanien, sondern auch aus Thailand probieren und kaufen. Fast jedes Land der Welt ist hier mit einem eigenen Stand vertreten. Auch die deutschen Bundesländer sind mit großen Ständen vertreten und versuchen die Besucher mit Showprogramm zu sich zu locken.

Der Verkauf spielt auf der Grünen Woche in Berlin eine große Rolle. So ist es nicht selten, dass die Besucher meist große und schwere Taschen über die Messe tragen und völlig geschafft am Tagesende in die S-Bahnen fallen. Aber nicht nur viele Produkte kann man auf der Grünen Woche in Berlin mitnehmen, sondern auch viele Ideen für den nächsten Urlaub, denn die einzelnen Länder präsentieren sich nicht nur mit ihren kulinarischen Spezialitäten, sondern auch mit ihren kulturellen und landschaftlichen Schönheiten.

Spanien hat klassischerweise immer einen recht großen Messestand, da es auch als Reiseziel für die Deutschen sehr attraktiv ist. Ein Besuch der Grünen Woche lohnt sich aber auch im Rahmen eines normalen Sightseeing in Berlin, denn Berlin hat neben seinen vielseitigen Messen auch kulturell und architektonisch sehr viel zu bieten.

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20. Januar 2008

Andere Länder – andere Sitten. Darauf sollte man vorbereit sein, um nicht während der schönsten Tage des Jahres von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten. Es ist also Vorsicht geboten im Umgang mit den Menschen der eigenen und einer fremden Kultur. Dass eben dieser Umgang mit Menschen mit Unsicherheiten behaftet ist, das wusste schon der berühmte Adolph Freiherr Knigge, der bereits 1788 “den Knigge” herausgegeben hat. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Buch immer mehr erweitert und an die aktuellen sozialen Regeln angepasst. Inzwischen gehört “der Knigge” in den meisten Haushalt zur Standardliteratur, wenn es um Umgangsformen im eigenen Land geht.

Doch was tun, wenn man verreist? Jedes Land hat bezüglich der Umgangsformen und dem erwünschten Verhalten im Ausland seine eigenen Regeln, die es zu respektieren geht. Die folgende Übersicht soll bei der Orientierung helfen.

New York Freiheitsstatue © flickr / Stig Nygaard

Reisen in die USA

Wenn Sie in die USA reisen, dann warten die ersten Fettnäpfchen bereits vor dem Betreten des Landes. Vor der Einreise müssen Sie nämlich Formulare ausfüllen und auch mitunter merkwürdige Fragen beantworten. Zu den Standards gehören hierbei Fragen ob Sie Drogen oder Waffen mit sich führen. Hierbei falsche Angaben zu machen oder in Gegenwart der Beamten der Einwanderungsbehörde darüber Witze zu machen, kann Sie in erhebliche Schwierigkeiten bringen.

Einmal im Land angekommen, sollten Sie im Straßenverkehr besonders auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen achten. Für deutsche Verhältnisse mögen die Geschwindigkeitsbegrenzungen vielleicht lächerlich erscheinen, die Strafen jedoch, die beim Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzung fällig werden, sind es ganz und gar nicht. Lebensnotwendig ist auch der Hinweis, dass Sie bei einer Polizeikontrolle tunlichst im Auto sitzen bleiben sollten, bis die Polizei zu Ihnen an den Wagen tritt. Ihre Hände gehören in dieser Situation immer offen sichtbar ans Lenkrad. Hastige Bewegungen und Griffe in Taschen oder das Handschuhfach können lebensbedrohliche Folgen haben.

Diese Regeln gelten für Reisen in die USA. Bei Reisen nach Frankreich gelten jedoch ganz andere Regeln.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein, Europa
20. Januar 2008

Auch für das Reiseland Frankreich gelten eigene Regeln was den Umgang mit den Menschen und das Verhalten im Ausland betrifft. Auch hier warten die Fettnäpfchen nur auf die unwissenden Touristen. Der Ausland Knigge hilft.

Paris Notre Dame © flickr / Peter Kaminski

Frankreich ist eines der Länder, wo die Esskultur eine ganz besondere Bedeutung hat. Genau diesen Respekt muss man auch entgegenbringen, wenn man ein Restaurant betritt. In Frankreich ist es nicht üblich sich den Tisch selbst zu suchen. Eine zu große Eigeninitiative in diesem Bereich würde als großer Affront gewertet werden. Beim Betreten eines Restaurants sollte man daher geduldig warten bis man vom Personal an einen Tisch geleitet und platziert wird. Dieses Verhalten wird übrigens in Restaurants jeder Kategorie von Ihnen erwartet – nicht nur in den fünf Sterne Gourmet-Tempeln.

Wenn Sie mit dem Auto in Frankreich unterwegs sind, dann sollten Sie unbedingt die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten. Bußgelder auf französischen Landstraßen und Autobahnen sind nämlich sehr hoch und die französische Polizei sehr fleißig. Zudem wird das Bußgeld meist sofort und in bar verlangt, was Ihre Urlaubskasse empfindlich schmälern könnte.

Aber auch wenn Sie das Auto stehen lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Frankreich unterwegs sind, sollten Sie aufpassen: In den französischen U-Bahnen laufen zwar auf viele Bettler herum, die den ein oder anderen Euro von Ihnen erbitten werden, es gibt aber auch nicht wenige Personen, die Sie nicht mehr nach Ihrem Geld fragen, sondern es aus Ihrer Tasche nehmen. Seien Sie also besonders aufmerksam.

Wenn Sie mit dem Zug reisen, dann sollten Sie sich schon mal vorab mit Gepäckanhängern ausstatten. Gepäckstücke ohne Gepäckanhänger sind in den französischen Zügen nämlich verboten und können zu Missverständnissen führen.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein, Europa
14. Januar 2008

Für Kinder ist es doch immer noch das Schönste: Ein Urlaub auf dem Bauernhof. Nirgendwo sonst können unsere lieben Kleinen so ungestört spielen und toben als dort inmitten herrlicher Natur. Mit dem Trend zum Ökotourismus hat auch die Zahl derjenigen zugenommen, welche die schönsten Tage im Jahr in der Einfachheit eines Bauernhofes verbringen wollen. Wie bei vielem im Leben gilt auch hier: Weniger ist mehr.

Kühe auf dem Bauernhof © flickr / rancor2k

Bei der Reisevorbereitung und der Suche in den Kleinanzeigen nach dem passenden Bauernhof sollte man nach bestimmten Kriterien gehen. Insbesondere für die Unterhaltung der Kinder kann es ganz wichtig sein, ob es auf dem Bauernhof Tiere zum Anfassen oder nur zum Anschauen gibt. In den meisten Bauernhöfen können die Kleinen – aber auch interessierte Erwachsene – beim Melken der Kühe helfen und erfahren so viel Wissenswertes über den Alltag auf dem Bauernhof und die artgerechte Tierhaltung. Auf diesem Wege kann schon ein erster Schritt gegen die Unart unternommen werden als Weihnachtsgeschenk Tiere zu schenken, schließlich ist der Tiermarkt schon übersättigt an Tieren, die in den Tierheimen abgegeben wurden. Sicherlich: Die Augen der Kleinsten werden strahlen. Jedoch meist nur wenige Tage und Wochen und dann steht man als Elternteil alleine mit dem neuen Familienmitglied da.

Ob ein Urlaub auf dem Bauernhof die Verantwortlichkeit gegenüber Tieren stärkt, scheint mir eindeutig. Wohl aber können auch Scharen von kleinen und niedlichen gelben Kücken dafür sorgen, dass sich ihr Kind ein solches Kücken ganz sehnlich wünscht… In diesem Falle lohnt es sich aber auch standhaft zu bleiben und vielleicht die rasante Entwicklung eines Kükens zum Huhn deutlich zu erklären.

Auf jeden Fall ist der Urlaub auf dem Bauernhof eine Alternative zum klassischen Massentourismus. Und wenn man Glück hat, kann man die Kontakte zu „seinem“ Bauernhof auch weiterhin pflegen und sich so einen zuverlässigen Lieferanten von gesundem Biogemüse und -obst sichern.

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