Bondi Beach in Sydney – berühmter Surfstrand in Australien

Autor: Lars
20. Januar 2009

Bei aller Liebe für Flora und Fauna sowie für Kunst und Kultur- einer der Gründe um nach Australien zu düsen bleibt sicherlich immer Stand und Surfen. Einer der berühmtesten Surfstrände der Welt ist dabei Bondi Beach in Sydney und darf daher auch in unserem Reiseportfolio nicht fehlen.

Da wir noch keinen Wagen hatten, mit dem man standesgemäß samt Surfboard vorfährt, hüpften wir an der Kathedrale in den 389’er Bus. Nach 20 Minuten verlässt man dann die Millionenstadt Sydney und findet sich wahrhaftig am Strand wieder. Eine Straße trennt dabei die Strandpromenade mit Cafes, Souvenirläden vom Bondi Park, an dem ihr auch das Auto abstellen könnt.

Auf dem Weg hinab solltet ihr kurz noch an den „Wandgemälden“ Station machen, da einige wie das ANZAC oder Bali Gemälde sehr gut geworden sind – ungeachtet der traurigen Anlässe.

Surfer am Strand © Lars DegenDer Strand selber sieht recht nett aus, konnte für mich aber nicht unbedingt mit den 10 Kilometer von El Arenal oder Jervis Bay konkurrieren. Wahrscheinlich muss man wirklich Surfer sein und sich immer ins Gedächtnis rufen, dass nur 20 Minuten entfernt eine reizvolle Millionenstadt liegt und nur wenige Städte – Rio fiele mir jetzt ein – diesen Luxus eines Surfstrandes bieten.

Wie man auf den Photos erkennen kann, war das Wetter nicht sehr beständig. Vor allem wehte ein starker Wind, so dass man sich manchmal wie in einem Sandstrahlgebläse vorkam wenn man auf dem Handtuch die Sonne genießen wollte. Generell war mir das Wasser sowieso viel zu kalt, aber es überraschte mich, dass man in einigen Abschnitten des Strandes auf Grund von gefährlichen Unterströmungen nicht schwimmen gehen durfte. Das galt jedoch nicht für die zahlreichen Surfer, die natürlich ein Teil der Magie von Bondi Beach sind.

Wer genug hat vom „Rumliegen“ auf der Hängematte oder wenn so wie bei uns die Sonne sich vom leichten Nieselregen verdrängt wird, dem kann man den Bondi Beach Walk empfehlen der am Ende des Strandes beginnt. Über 5 Kilometer führt dabei ein Weg direkt an der Küste von Badebucht zu Badebucht also packt Eure Badehosen nicht zu gut weg.

Außerdem passiert man dabei die Häuser der Reichen und Schönen, einen sehr verschlafenen Friedhof mit Meerblick, wobei an jeder Bucht Informationstafeln einen Blick in die Vergangenheit erlauben. Skurril ist dabei, wie sehr man seine eigenen Vorstellungen von Australien als dem roten Kontinent korrigieren muss- sieht die Küste doch teilweise wie Kanada oder Irland aus.

Wie man vielleicht spürt, waren bei mir die Erwartungen an BONDI BEACH doch zu groß und konnten dann nicht erfüllt werden – doch Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters also Vamos a la Playa !




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