Tauchkurse in Deutschland
Seit eh und je ist die Menschheit von den Tiefen und Weiten der Unterwasserwelt fasziniert. Man muss nicht ans tropische Meer reisen, um tauchen zu lernen. Auch in Deutschland gibt es eine Vielzahl an Angebote für Anfänger und Fortgeschrittene.
In fast jeder größeren Stadt gibt es Tauchschulen, die eine fundierte Tauchausbildung anbieten. Es gibt allgemeine Standards, nach denen sich die Ausbildung richtet. So besteht ein Anfängerkurs in der Regel aus Theorieunterricht, Pool- und Freiwasserausbildung. Darüber hinaus werden auch Intensivkurse zu einzelnen Themenkomplexen, wie zum Beispiel Sicherheit beim Tauchen, angeboten.
Häufig gibt es auch die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung, zum Beispiel die Theorie, im Heimatort zu absolvieren und die Praxisausbildung am Meer oder im Urlaub bei einer Tauchschule des gleichen Verbandes zu beenden.
Tauchkurse in der Heimat bieten natürlich auch viele Vorzüge gegenüber Urlaubskursen. Da man sich die Zeit für die Ausbildung frei einteilen kann, ist der Lernerfolg meist intensiver. Außerdem ist dann der Urlaub frei von Theoriepauken und die knappe Zeit kann besser für den Sport genutzt werden.
Aber es muss nicht immer eine Reise nach Australien sein, um faszinierende Unterwasserwelten zu finden. Auch Deutschland hat reizvolle Tauchreviere, wie zum Beispiel den Bodensee. Er ist bekannt für sein klares Wasser und auf seinem Grund vermuten Archäologen sogar einen Schiffsfriedhof! Außerdem gibt es eine Reihe von Steinbruchseen, so etwa in Messinghausen. Er zeichnet sich durch eine exzellente Sichtweite aus und in seinen Tiefen finden sich Überreste aus Abbauzeiten. Zwar ist das Tauchen in Nord- und Ostsee sehr abhängig vom launischen Küstenwetter, doch auch hier sind interessante Wasserwelten zu erkunden.


