Beiträge vom: Mai, 2008

Kategorie: Nordamerika
27. Mai 2008

Im Allgemeinen ist für fast alle Länder – 90 Tage visumsfreie Einreise gestattet, aber es gibt vereinzelt doch ein paar Ausnahmen.

passport © hjl

Seit dem 26. Oktober 2004 ist die visafreie Einreise in die USA nur noch mit dem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Für Reisende in die USA gilt, dass ein Beleg für die Ausreise vorhanden sein muss. Dies kann in Form eines weiterführenden Tickets (ausgenommen sind Kanada, Mexiko und Karibik als Endziel) oder eines direkten Rückreisetickets in das Herkunftsland sein.

Bei einem geplanten Stopover in den USA, benötigt man auch kein extra Visum, nur sollte auch hier der Aufenthalt bzw. Weiterflug die 90 Tage nicht überschreiten. Besonders bei Langstreckenflügen mit mehreren Stops bietet sich ein Ausflug in einer der Städte praktisch an.

Man benötigt für die Einreise in die USA kein Visum, solange die Aufenthaltsdauer von 90 Tagen nicht überschritten wird. airport © alex-sDer mitgeführte Reisepass muss maschinenlesbar sein, da es sonst Probleme mit der Einreise und auch beim Transit geben kann. Ein vorläufiger Reisepass – nur 1 Jahr gültig – wird für den Transit oder gar Aufenthalt in den USA nicht akzeptiert, denn er ist nicht maschinenlesbar. Man braucht dann zwangsläufig ein Visum.

Hat man auch dieses Visum nicht, gibt es noch die eher etwas umständliche Variante, die Flugroute umändern und nicht über die USA fliegen. Falls man also nur im Besitz eines vorläufigen Reisepasses ist, dann eine Zwischenlandung in Nordamerika durch Umbuchung vermeiden.

Noch ein Tipp: Sollte ein Reisender nur kurze Zeitabstände zwischen den verschiedenen USA-Aufenthalten beabsichtigen und dabei die maximale 90-Tage-Dauer jedesmal ausschöpfen, so empfiehlt es sich ein US-Visum zu beantragen.

Gerade die USA nehmen es sehr genau mit den Einreise- und Zollbestimmungen, kann man auch verstehen. Speziell für Nordamerika wurden die deutschen Dokumente um das biometrische Foto erweitert – gleicht eher einem Verbrecherfoto.

Also merke: Einreise in die USA – auch Zwischenlandungen – möglichst nur mit gültigem und maschinenlesbaren Reisepass antreten oder schnellstens einen neuen beantragen!


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Kategorie: Allgemein
27. Mai 2008

Den bisherigen Reisepass einfach verlängern klingt praktisch. Prinzipiell ist eine Verlängerung nicht machbar, ausgenommen sind Kinder bis 12 Jahre. Was nun? Wohl oder übel einen Neuen beantragen.

airport © william.ward

Das man heutzutage dafür zunächst eines dieser berechtigen „Fahndungsfotos“ benötigt – die Behörden nennen es auch biometrisches Passbild, weiß mittlerweile sicher jeder. Im Generellen ist eine Wartezeit von 6 Wochen einzuplanen, nur sollte man sich besonders vor dem Sommer nicht darauf verlassen. Normalerweise Kosten betragen 59 Euro, sofern man über 26 ist - Reisepass ist dann auch für 10 Jahre gültig. Wer unter dem besagten Alter ist, bekommt den pass nur für 5 Jahre ausgestellt.

Der grüne – vorläufige Reisepass ist zwar eine Alternative, wenn die Ausreise direkt bevorsteht, aber nicht alle Länder erkennen diesen für visumsfreie Einreise an. Gerade wer beabsichtigt in die USA zu reisen, sollte sich ganz genau an die Einreisebestimmungen halten und einen vollwertigen Reisepass bei sich haben. Für genauere Länder-Informationen und Einreisebestimmungen erkundigen Sie sich bitte beim Auswärtigen Amt.

Wer gern auf der sicheren Seite ist, beantragt eine Express-Bearbeitung seines Passes – wird aber mit Sicherheit mehr kosten. Flughäfen bieten teils auch den Express-Pass an, geht dann aber auch ins Geld und ist auch nur 1 Jahr lang gültig. Auch für das vorläufige Ausreisedokument wird ein biometrisches Foto benötigt.

Wenn der nächste Urlaub weit im Vorraus geplant ist, dann empfielt es sich in jedem Fall, die Gültigkeit des persönlichen Reisepasses rechtzeitig zu überprüfen. Ansonsten hilft nur der gang zum örtlichen Einwohnermeldeamt, wenn Sie vermeiden wollen, dass die Maschine in den Urlaub eventuell ohne Sie abhebt.    [...mehr]


Kategorie: Afrika
21. Mai 2008

Südafrika flickr ©asco

Die Vielfältigkeit der Arten und der Landschaft macht das Land im Süden des Kontinentes für Reisende so reizvoll. Da sich diese Schönheit nur mittels geführter Touren erkunden lässt, kann das Mieten eines Autos sinnvoll sein oder man greift auf bestimmte Agenturen zurück, die mit ihren eigenen Fahrzeugen Touren anbieten.

Die Mietflotte in Südafrika ist ähnlich wie hierzulande. Generell ist es aber empfehlenswert auf luxuriöse Autos zu verzichten und stattdessen sich mit einem kleineren Fahrzeug zufrieden zu geben. Ein Ford Focus erfüllt in Südafrika eher Südafrika flickr ©asco2den Zweck der Unscheinbarkeit, als ein BMW oder ein Mercedes. Man darf bei einem Urlaub in Südafrika keinesfalls den Aspekt aus den Augen lassen, dass hier eine hohe Kriminalitätsrate vorzufinden ist, weshalb man ständig ein Auge auf sein Gepäck haben muss.

Ähnlich wie in Deutschland ist es günstiger eine unbegrenzte Kilometerzahl zu vereinbaren, um möglichen Zusatzkosten aus dem Weg zu gehen. Kostenlose Straßenkarten von Südafrika sowie ein Funktelefon können hilfreich sein, insbesondere dann, wenn man sich verfahren sollte oder nach geeigneten Unterkünften sucht. Oftmals bieten die Autovermieter für selbstständig Reisende Fahrzeuge mit großem Innenraum an, wie beispielsweise ein VW Passat, Opel Astra Turnier, Nissan 4wd oder Ford Focus Turnier 2.0 TDCI. Aber auch Wohnmobile stehen hoch im Kurs, um das Land auf eigene Faust zu erkunden.

Die Vermietungsstationen finden sich in fast allen Großstädten wie Durban, Johannesburg und Kapstadt, aber auch in den schönen Urlaubsgebieten wie Somerset West oder Kruger Nationalpark.    [...mehr]


Kategorie: Europa
17. Mai 2008

Eisenbahn im Detail © flickr / emdot

Wie funktioniert Interrail?

Seit 2007 wurde das alte Zonensystem von Interrail abgeschafft. Heutzutage gibt es zwei mögliche Ticket-Arten:

1) Der “Global Pass”: Gilt in ganz Europa. In dem Land, in dem man wohnt, gibts nix kostenlos, sondern bis zu 50 % Ermäßigung. Kann man für eine feste Zeitspanne von 22 Tagen oder einem Monat kaufen, in der man dann die Züge von 30 Europäischen Ländern nutzen darf. Alternativ kauft man einen “flexi” Pass für 10 oder 5 Tage, die werden nur als Reisetage gesehen.
Das bedeutet: Man fährt 1 Tag von Berlin nach Paris, bleibt da 5 Tage, fährt 1 Tag weiter nach Marseille und fährt nach 2 Tagen Aufenthalt zurück nach Berlin (1). (Fiktives Beispiel, weil die Zeiten nicht stimmen und ICE mit drin ist, der kostet extra, siehe unten) Damit hätte man den Pass 10 (1+5+1+2+1) Tage lang benutzt, aber nur 3 davon waren Reisetage. Ein Flexi Global Pass für 5 Reisetage in 10 Tagen wäre also drin.

2) Der “One Country Pass”: Gilt in einem Land Europas. Darf nicht das Land sein, in dem man wohnt. Ist aufgeteilt in 4 Preisgruppen, die wohl danach geordnet sind, wie beliebt das jeweilige Reiseziel ist. Da kann man sich dann einen Pass für mindestens 3 und maximal 8 Tage besorgen. Hier gibts nur eine Sorte Interrail-Ticket, die Zeit wird wie beim einfachen “Global Pass” durchgängig gezählt.

Für Züge, bei denen ein Aufschlag fällig wird (z.B. ICE), hat Interrail eine spezielle Seite ins Netz gestellt. Außerdem gibt es jedes Jahr ein spezielles Event, 2008 ist das ein Interrail-Fan-Treff in Kopenhagen.

Über die Website der Deutschen Bahn oder direkt über die Interrail Website lassen sich die Tickets online bestellen, sofern man im Besitz einer Kreditkarte ist. In Deutschland lässt sich über GiroPay auch ein einfacher Banktransfer durchführen. Die Versandkosten der Tickets, die innerhalb von 5 Tagen beim Kunden sind, übernimmt Interrail. Die beliebtesten Touren sind übrigens mit dem Interrail durch Skandinavien und durch Frankreich und Spanien.    [...mehr]


Kategorie: Europa
15. Mai 2008

Mitfahrzentralen statt Trampen flickr ©bravenewtraveler

Da man leider nicht überall per Billigflieger gelangen kann, muss man sich für das Reisen nach kostengünstigen Alternativen umschauen. Da selbst Bahnfahren inzwischen ein Luxus ist, können Mitfahrzentralen die Lösung zum günstigen Reisen sein.

Mitfahrzentralen vereinen gleich mehrere Vorteile auf sich, insbesondere gegenüber dem Trampen. Bei einer Mitfahrzentrale können sich sowohl Anbieter als auch Suchende melden, die ein bestimmtes Reiseziel haben. Dort werden dann beide Seiten wirkungsvoll zusammengebracht, indem entweder der Ausgangsort und das Reiseziel übereinstimmen, oder man auf dem Weg einen Reisenden aufnimmt oder bei einem Hostel absetzt.

Die Mitfahrzentralen sind teilweise sogar länderübergreifend organisiert, so dass selbst Reisen ins Ausland mit ein wenig Abstimmung bei Ort und Zeit kein Problem sein dürften. Mit etwas Glück kann man sogar mittels der Mitfahrzentralen in den entlegensten Winkel Europas gelangen, wo man sicherlich auf dem Weg nach entsprechenden Übernachtungsmöglichkeiten wie Motels suchen muss, was aber angesichts der Preisersparnis ein geringes Problem ist.

Da alle, die mit Hilfe einer Mitfahrzentrale reisen, dort registriert sein müssen, erhöht sich in erster Linie die Sicherheit auf beiden Seiten. Gefahren, wie beim Trampen, wo großes Vertrauen herrschen muss, können zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, aber doch erheblich reduziert werden. Die Kosten für das Mitnehmen werden zwischen allen Reisen aufgeteilt, so dass eine Reise nach Köln beispielweise mit vier Personen zwischen zehn und 15 Euro kostet.

Solche Preisersparnisse haben Mitfahrzentralen in den letzten Jahren unheimlich populär gemacht und sie immer eine lohnenswerte Alternative.    [...mehr]


Kategorie: Europa
9. Mai 2008

Interrail ist ein internationales Reiseticket, das in den 70er Jahren erfunden wurde, und sich seitdem großer Popularität erfreut. Möglicherweise gibts hier Leute, die das Angebot noch nicht kennen, deswegen möchte ich das Ticket kurz vorstellen.

Ob man hier auch vorbeikommt? Schön wärs ja… © flickr / …†∆†¡∆µ∆ 

Worum gehts? InterRail steht für International Rail also Internationale Eisenbahn. Für einen pauschal zu zahlenden Preis darf man innerhalb Europas für einen bestimmten Zeitraum alle vorhandenen Züge nutzen. Für teure Züge wie ICE oder Sprinter muss evtl ein Aufschlag gezahlt werden. Das Ticket lohnt sich für Leute, die eine längere Reise über mehrere Stationen planen, weil der Preis trotz Bahnstreiks und Inflation immer noch sensationell günstig ist.

Ich kannte das Ticket nur aus den Erzählungen meiner Eltern. Seitdem 2007 dieses komische Zonensystem abgeschafft wurde, werde ich wohl diesen Sommer damit verreisen. Das Ticket gilt für alle Bahnen und teilweise sogar für Fähren. Ein schönes Angebot für Euro-Traveler!

Wie funktioniert Interrail? [Weiter]

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Kategorie: Afrika, Asien, Europa
5. Mai 2008

Mekong in Südostasien flickr©Mat Honan

Flusskreuzfahrten haben sich in der jüngsten Vergangenheit als lohnenswerte Alternative zur Autoreise heraus gestellt, um ein Land und dessen Kultur auf besondere Art und Weise kennen zu lernen. Oftmals besitzt man als Reisender den Seine in Frankreich flickr ©shellorzWunsch, nicht allzu viele Kilometer mit dem Auto zurücklegen zu müssen und trotzdem das fremde Land erkunden zu können.

Mit Flusskreuzfahrten hat man die Gelegenheit zu entspannen und gleichzeitig das Innere des Landes mit ausgewählten Stationen zu erforschen. Da sich in vielen Ländern die Flusslandschaft wie kleiner Äderchen durch die Landschaft schlängeln, erhält man die Möglichkeit, fast alle Regionen für sich zu entdecken. Ein wunderbares Beispiel hierzulande ist die Donau, die letztendlich nach Österreich zu befahren ist. Mit einer Länge von 2.850 Kilometern ist die Donau einer der größten Flüsse Europas und bietet ein weites Spektrum an Kultur. Sagenumwogen windet sich die DonauDonau flickr ©bortecristian gleich durch mehrere Kulturräume Europas und ist eine Art Verbindung zum touristisch neugewonnenen Territorium im Osten des Kontinentes. Da sie zudem noch interessante Nebenarme besitzt wie die Inn, können gleich mehrere EM-Gastgeberorte anvisiert werden.

In Frankreich übernimmt dies die wunderbare Seine. Der nordfranzösische Fluss mit einer Länge von 776 Kilometer erreicht ein Einzugsgebiet von circa 75.000 Quadratkilometern, womit sie sich als optimaler Reiseweg für das bezaubernde Frankreich etabliert hat.

Im Osten Europas sind es der Dnepr und die Wolga, deren Befahrung lohnenswert ist. Auf dem längsten und wasserreichsten Fluss Europas, der Wolga, ist die Route zwischen St. Petersburg und Moskau im Laufe der Jahrzehnte zu einem Klassiker geworden. Der Dnepr hingegen führt hauptsächlich durch die Ukraine und Weißrussland, einem faszinierenden Kulturraum, der sich mittels einer Flusskreuzfahrt hervorragend erkunden lässt.

Alternativen außerhalb unseres Kontinentes sind der Jangtse in China, der Amazonas in Südamerika, der Irrawaddy und der Mekong in Südostasien und der Nil in Ägypten.    [...mehr]