
Seit Ungarn 2004 zur Europäischen Union gehört, scheinen sich immer mehr Urlaub für eine Reise in das südosteuropäische Land zu interessieren. Ausschlaggebend hierfür könnte in erster Linie sein, dass das Land politisch stabil und mit allerhand landschaftlichen Reizen aufwarten kann. Trotz dieses Facettenreichtums scheint eine Region klar von den anderen absetzen zu können – der Balaton (Plattensee).
Für DDR Bürger war der Balaton schon immer ein bekanntes Reiseziel gewesen, doch jetzt nach der politischen Wende in
Europa kommen die Gäste aus allen Teilen der Republik. Die Art und Weise der Unterbringung lässt sich klar am Altersunterschied festhalten, so bevorzugen junge Menschen klar Hotels, das Zelten und Jugendherbergen. Für Familien sind die Ferienhäuser und Ferienwohnungen wesentlich interessanter, weil in Ungarn die Selbstversorgung noch relativ günstig ist, auch wenn sich in den kommenden Jahren mit Sicherheit noch ändern wird. Die Preise bewegen sich gegenüber den typischen Urlaubsländern noch im unteren Bereich, haben aber in den letzten Jahren erheblich angezogen.
Die Qualität des Wassers im Plattensee konnte in den zurückliegenden Jahren entscheidend verbessert werden, so dass man bedenkenlos zum Wassersport dorthin reisen kann. Egal ob Schwimmen, Surfen, Ruder oder Kiten – hier scheint wirklich alles möglich und mit einer Fläche von fast 600 Quadratkilometern ist auch genügend Platz für alle vorhanden. Selbst ein lauschiges Plätzchen für Verliebte findet sich immer, so dass viele Menschen nach einem Urlaub mit dem Gedanken spielen, sich dauerhaft eine Ferien-Immobilie dort zuzulegen.
Auch den Wellness-Bereich scheinen die Bewohner in Ungarn langsam für sich entdeckt zu haben, schließlich wird dieses Segment mit Thermalquellen und Heilbäder erheblich ausgebaut.
Die Anreise nach Ungarn kann mittels eines Fluges erfolgen, aber selbst die Fahrt mit Auto über Österreich oder Tschechien kann lohnenswert sein, weil sich die Benzinpreise unter dem deutschen Niveau bewegen. [...mehr]

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Da freut man sich wochenlang auf einen Urlaub in der Sonne und schon am Flughafen beginnt das erste Chaos – der Flug hat Verspätung. Gerade wer in den letzten Wochen über London fliegen musste, hatte mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Was aber tun, wenn die Verspätung nach eigenem Empfinden überhand nimmt.
Dank der EU-Verordnungen sind die Ansprüche für Passagiere klar festgelegt worden. Laut dieser Verordnung müssen sich Passagiere mit einer Wartezeit von zwei Stunden abfinden, ohne dass die entsprechende Fluglinie Maßnahmen ergreifen muss. Dazu kommen noch die neuen Flugbestimmungen für europäische Flughäfen, die dem Passagier dann wohl noch den letzten Nerv kosten sollen.
Die Maßnahmen der Airlines sind aber die Wartezeit sowie die dazugehörende Fluglänge in Kilometern gekoppelt. Dies bedeutet, dass Passagiere, wenn sie beispielsweise mehr als 3.500 Kilometer mit dem Flugzeug zurücklegen, erst nach einer Wartezeit von über drei Stunden erwarten dürfen, dass ihnen die Fluglinie Essen und Trinken zur Verfügung stellt. Allerdings sind die Fluggesellschaften verpflichtet, ihnen zwei kostenlose Telefonate oder E-Mails zu ermöglichen.
Für viele Menschen ist eine Übernachtung das große Problem. Hier lässt sich festhalten, dass wenn der Flug durch eine Verspätung erst am folgenden Tag möglich ist, die Airlines für eine Unterkunft und auch den Transfer dorthin sorgen müssen.
Überschreitet die Flugverspätung den Rahmen von fünf Stunden, steht es dem Passagier frei, ob er fliegen oder sich die Flugkosten erstatten lassen möchte. Wird der gebuchte Flug ersatzlos gestrichen, werden sogenannte Kompensationssätze fällig. Die Höhe richtet sich nach der Länge der Flugstrecke.
Gerade bei Anschluss wie beim Around the World Ticket sind Verspätungen äußerst nervig und sorgen für Unruhe. Jedoch lässt sich eines feststellen, je kleiner der Flughafen, umso geringer die Verspätungen. [...mehr]

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Die deutschen Urlauber haben in den vergangenen Jahren das eigene Land wieder für sich entdeckt. Neben den Mittelgebirgen und dem Agrotourismus ist vor allem die Ostsee für die Reisenden immer attraktiver geworden. Diese durchaus positive Entwicklung für die Urlaubsregion Ostsee ist leider mit einem Mangel an
günstigen Übernachtungsmöglichkeiten gebunden, weshalb gerade in den Sommermonaten kaum Kapazitäten bestehen, spontan an die Ostsee zu fahren.
Schaut man sich nach möglichen Alternativen um, empfehlen die gängigen Reisebücher die Rückkehr zu den Zeltplätzen. Nun werden sicherlich einige Menschen mit der Nase rümpfen, da Zelten nicht gerade zu den beliebtesten Reisemöglichkeiten zählt, aber wenn man sich die Argumente anschaut, lohnt es sich in jedem Fall zumindest einmal darüber nachzudenken. Selbst europäische Großstädte haben viel in Zeltplätze in ihrer Umgebung investiert, um von dem Strom an Städtereisenden weiterhin profitieren zu können. Zeltplätze in Amsterdam beispielweise genießen inzwischen einen ausgezeichneten Ruf und sind Anlaufpunkt für viele Reisende.
Eine ähnliche Entwicklung konnte man bei den Zeltplätzen an der Ostsee ebenfalls beobachten. Auch hier wurde teils vom Land, aber auch von privaten Investoren in die Peripherie der Plätze investiert, um sie attraktiver zu machen. Die Mär von den misslichen hygienischen Umständen ist vollkommen veraltet und überholt. Auch die Ausrede, man besitze nicht passende Ausrüstung, kann kaum gelten. Die Preise für ein gutes Zelt, wie sie in einem Fachbuch beschrieben werden, bewegen sich noch immer weit unter den Zimmerpreisen der Hotels. Auch ein Schlafsack oder eine Isomatte ist recht schnell besorgt, so dass einem schönen Urlaub unter professioneller Reiseanleitung nichts mehr im Wege steht. [...mehr]

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Als sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten herausstellte, dass man sich mit der ausschließlichen Produktion von landwirtschaftlichen Produkten als Landwirt nicht lange über Wasser halten kann, suchten viele Bauern nach Alternativen.
Als dann noch zahlreiche Städter in ihrem Urlaub den Weg zurück aufs Land wählten, hatten sich zwei Problemfelder gefunden, die man mit Hilfe des Agrotourismus beheben konnte.
Agrotourismus wird vielleicht nicht jedem Reisenden ein Begriff sein, so lässt sich dies auch unter den Themen „Urlaub auf dem Bauernhof“ oder „Landurlaub“ zusammen fassen. Diese Art des Urlaubs ist gerade für Familien äußerst reizvoll, da sich gerade in Städten lebende Kinder das erste Mal richtig mit der Natur in Berührung kommen. Eingebettet in das tägliche Leben auf dem Lande, wo man bereits vor dem ersten Hahnenschrei aus den Federn muss, um die Tiere des Hofes zu versorgen. Früh Aufstehen soll eine Erholung sein – klingt möglicherweise etwas suspekt, aber für viele an der frischen Luft eine wahre Quelle der Freude. Lernt man dann auch noch das Melken einer Kuh oder das Reiten, scheint das Kinderglück perfekt.
Gerade im bayerischen Raum und in den Alpenrepubliken hat der Agrotourismus starken Zuspruch gefunden. Dank dieser exponentiellen Entwicklung reichen die Facetten von einem einfachen Leben auf dem Bauernhof in einer Kemenate bis hin zur gehobenen Hotellerie. Aber auch in anderen ländlichen Regionen Deutschlands wie Mecklenburg- Vorpommern oder Thüringen hat sich die Zahl der Angebote inzwischen erheblich gesteigert. Selbst europaweit haben sich einige Länder dieser Form des Urlaubs verschrieben – Agrotourismus in Zypern, Griechenland, Italien oder Frankreich wird immer populärer. [...mehr]

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Auch wenn Bahnchef Mehdorn nach den Streiks im vergangenen Jahr und den damit verbundenen Gehalterhöhungen für die Lokführer keine Preiserhöhungen für 2008 verkündete, ist Bahnfahren trotz vieler Special kein billige Angelegenheit. So konnten Bahnreisende 2002 erfreut feststellen, dass sich mit InterConnex eine Alternativ für regionale Strecken in den Wettbewerb stürzte.
Leider konnte sich das Konzept bisher nicht sonderlich erfolgreich durchsetzen, denn der Ostseeexpress sowie die Route nach Neuss-Köln-Rostock wurden bereits wieder eingestellt. Dies liegt vor allem an der Unwirtschaftlichkeit der Routen und Trassen. Jetzt hat man sich bei InterConnex auf die Strecke Leipzig-Berlin fokussiert, wo man im April vor allem Jugendliche locken möchte. Für zehn Euro können Studenten, Auszubildende und Schüler im gesamten April von Berlin nach Leipzig fahren. Selbst mit einer Bahncard50 würde der Preis 20 Euro betragen. Also keine schlechte Alternative.
Die Gesamtstrecke des InterConnex verläuft seit dem vergangenen Jahr von Leipzig über Berlin bis nach Warnemünde. Dies könnte speziell für kurentschlossenen Wochenendausflügler an die Ostsee ein interessantes Angebot sein. Aber auch attraktive Zwischenstationen wie Waren (Müritz-Wasserwandern) und Güstrow eignen sich für Reisen ins Grüne. [...mehr]

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