Beiträge vom: März, 2008

Kategorie: Europa, Nordamerika
31. März 2008

Der Flugzeugmarkt ist permanent in Bewegung und seit gestern hat sich die Konkurrenz auf diesem Segment weiter erhöht und am Ende scheint es nur einen Gewinner zu geben – den Kunden. Das Open-Sky-Abkommen ermöglicht den Fluggesellschaften von jedem Ort in Europa aus die USA anzufliegen und man vermutet bei der EU, dass dadurch die Preise für Atlantikflüge weiter sinken werden.

Experten gehen davon aus, dass sich die Anzahl von bisher 50 Millionen jährlich auf 75 Millionen erhöhen wird und trotzdem befürchten gerade die Briten einen erheblichen Einbruch ihrer Passagierzahlen, denn bisher hatten British Airways, Virgin, American Airlines und United das Recht, von London aus in die USA zu fliegen. Dieses Privileg ist natürlich jetzt hinfällig und andere Anbieter werden versuchen, sich auf einem der größten Flugdrehkreuze der Welt zu etablieren.

Zudem wird es auch eine Verlagerung der Flüge geben. Musste man bisher sehr oft London als Zwischenstopp in Kauf nehmen, wird sich die Zahl der Flüge von Frankfurt oder Paris aus weiter erhöhen, da auch andere Fluggesellschaften diese Flughäfen als Standort nutzen werden. Dies könnte auch die Zahl der Stellenangebote in Frankfurt weiter erhöhen.

Durch das Open-Sky-Abkommen müssen die Fluggesellschaften immer kreativer werden, könnten sich doch jetzt auch weitere Billigflieger auf dem Langstreckensegment etablieren. Sonderangebote wie das Around the World Ticket werden vermutlich die Attraktivität der Überseeflüge für die Kunden erhöhen. Gerade die Fluglinien in den USA müssen sich etwas einfallen lassen, um im ganzen Fusionsfieber, welches dort gerade kursiert, nicht weitere Jobs zu gefährden. Air France und andere Branchenriesen haben ihr Interesse schon bekundet, dort als Teilhaber zu fungieren.    [...mehr]


Kategorie: Asien
25. März 2008

Blick über Japan flickr©wili hybrid

Die Einreise nach Japan kann je nach Aufenthaltsdauer ein ziemlich langes bürokratisches Prozedere nach sich ziehen, weshalb man sich rechtzeitig vor Antritt der Reise informieren sollte, welche Unterlagen und Anträge benötigt werden. Allein die Tatsache, das es Japan sieben Kategorien von Visa sowie 28 Aufenthaltsgründe gibt, bezeugt jene komplizierte Vorgehensweise.

Dient die Reise nach Japan lediglich einem touristischen Zweck und überschreitet den Zeitraum von sechs Monaten nicht, gehört Deutschland zu jenen Staaten, die von der Visumspflicht befreit wurden. Diese Regelung greift auch noch bei weiteren 62 Staaten, bei denen aber die visumsfreie Zeit anderweitig geregelt wird. Für die Einreise wird dann lediglich ein gültiger Reisepass benötigt.

Anders liegen die Vorschriften aber, wenn man in Japan einer Tätigkeit nachgehen und länger als sechs Monate vor Ort verweilen möchte. Dann müssen folgende Dinge berücksichtigt werden: ein gültiger Reisepass muss vorliegen, ein Visums-Antrag ausgefüllt werden, zwei Passfotos eingereicht und ein Nachweis über ausreichend Geldmittel vorgelegt werden. Für ein Touristenvisum wird zudem eine Kopie des Rückflugticket und bei einem Geschäftsvisum ein Einführungsschreiben gefordert. Über den Bearbeitungszeitraum sowie die Gültigkeitsdauer werden je nach Grund entschieden.

Für Studenten oder andere Jugendlich gibt es eine wesentliche Erleichterung – das Working Holiday Ticket. Hier wurde zwischen Deutschland und Japan eine Regelung gefunden, die das Arbeiten in Japan unbürokratisch erleichtert.

Noch mehr Infos und Neuigkeiten zum Urlaub in Japan auf individualtourismus.blog

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Kategorie: Europa
19. März 2008

Bahn fahren vereinfacht pixelio©Rainer Sturm

Bahn- und Busfahren in einer völlig neuen Generation, so könnte die Vision des Touchandtravel lauten. Lästiges Kaufen von Fahrkarten, undurchsichtige Fahrpläne studieren und stundenlanges Warten am Schalter gehören der Vergangenheit an. Dank Touchandtravel, dem neuen eTicketing-Verfahren, hat man als Kunde maximale Flexibilität, auch bei Last-Minute Reisen, mehr Komfort, eine genaue Kostenübersicht und vereinfachte Mobilität.

Das eTicketing-Verfahren beruht auf einer ganz simplen Vorgehensweise. Notwendig ist lediglich ein Handy, mit welchem man sein Ticket an den Touchpoints lösen kann. Auf dem Handy wird die Touch&Travel-Taste aktiviert und an den roten Punkt des Touchpoints gehalten. Man muss lediglich eine Klasse auswählen und schon wird der Fahrtantritt vom System registriert. Beim Fahrtende ist es eine Vorgehensweise, wo man das Fahrende bestätigt und den Fahrpreis angezeigt bekommt.

Selbst in Bussen ist dieses flexible Verfahren anwendbar, denn der Busfahrer besitzt eine Karte, mit welcher er den Fahrtbeginn bestätigen kann. Da dieses Verfahren sich momentan in der Testphase befindet, sind noch nicht an jeder Station solche Touchpoints angebracht. Touchandtravel, das seit vergangenem Herbst auf ausgewählten Strecken eingesetzt ist, gehört ohne Zweifel die Zukunft beim Reisen, denn das Handy wird immer mehr zum Alleskönner. Zahlreiche Geschäfte, Geldtransfers wie bei Buchungen von günstigen Hotels lassen sich jetzt schon mittels des Handys abwickeln und vereinfachen.

Gerade für Vielreisende ist Touchandtravel eine klare Verbesserung und der Weg hin zu mehr Flexibilität. Größter Kritikpunkt ist allerdings, dass sich die einzelnen Fahrten jetzt genau kontrollieren lassen.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
12. März 2008

Fähre flickr©elbfoto

Für Menschen, die aufgrund der mangelnden Verkehrsanbindungen und der größeren Flexibilität, gerne mit dem Auto oder individuell reisen, sind Fähren ein unabdingbares Hilfsmittel, um in das Zielland zu gelangen.

Allerdings werden viele Reiseländer von verschiedenen Fährgesellschaften angesteuert, die wiederum zwischen unterschiedlichen Ausgangs- und Zielorten verkehren. Um sich also die optimale Reiseroute zusammenstellen zu können, muss man zunächst die einzelnen Preise der Fährgesellschaften miteinander vergleichen. Nun kommt aber der Haken, denn die günstigste Verbindung kann gleichzeitig einen wesentlichen längeren Anfahrtsweg beinhalten, was wiederum Fähre flickr©elbfotobedeutet, dass man mehr Zeit und mehr Benzinkosten einrechnen muss. So ist es notwendig beide Kriterien gegenüber zu stellen und zu ermitteln, welche Route vorteilhafter ist.

Bestes Beispiel hierfür sind Reisen in den skandinavischen Raum. Allein um nach Norwegen zu kommen, kann man von Deutschland auf zehn verschiedene Fährkombinationen zurückgreifen. Die einfachste Lösung wäre die Fährverbindung zwischen Kiel und Oslo, allerdings ist diese preislich auch am höchsten. Nimmt man einen längeren Fahrweg in Kauf, kann man von Dänemark aus wesentlich günstiger nach Norwegen einschiffen. So gibt es Verbindungen zwischen Frederikshavn und Oslo, zwischen Hanstholm und Egersund sowie Bergen, zwischen Hirtshals und Kristiansand, Langesund, Larvik, Oslo, Stavanger sowie Bergen, abschließend zwischen Kopenhagen und Oslo.

Aus diesen zahlreichen Kombinationen muss man nun die richtige Auswahl treffen. Ein Kriterium dürfte dabei auch sein, wie lange der Aufenthalt dauert. Fährt man beispielweise für einen längeren Zeit wie beim Work and Travel in Norwegen in das Land, ist es sinnvoller eine längere Fährfahrt in Kauf zu nehmen, anstatt mit viel Gepäck lange Auto zu fahren.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
6. März 2008

Flugzeug flickr©Freakland

Die großen Marken der Billigflieger werben auf ihren Seiten und auf Plakaten immer mit Preisen, die wirklich verlockend sind. Möchte man aber einen dieser Flüge buchen, muss man recht schnell feststellen, dass diese schon lange ausgebucht sind.

Weil sich immer mehr Firmen dieser Tatsache bewusst werden, starten Germanwings, Condor oder TUIFly immer wieder einzelne Aktionen, wo ein gewisses Kontingent an Flügen für den exakten Preis verkauft werden.
Noch bis zum 9. März bietet Germanwings 100.000 Flüge für 19,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren. Allerdings muss der Reisezeitraum zwischen dem 12. März bis zum 30. April 2008. Also für alle Schnäppchenjäger lohnenswert, die kurzfristig eine Reise im selben Zeitraum geplant hatten. Die Preise sind in solcher Hinsicht auch verlockend, als dass man kurzfristig für ein Wochenende verreisen könnte.

Wer aber schon langfristig planen kann, ist bei den Billigfliegern klar im Vorteil, denn TUIfly bietet momentan 1 Million Tickets für die Wintersaison 2008/09 an. Die Oneway-Flüge für 19,99 Euro gelten zwischen dem 26. Oktober 2008 bis 28. März 2009.

Trotzdem sind Billigflieger nicht immer die günstigsten Varianten beim Verreisen. Gerade auf Langstrecken haben sich die Low-Coast-Airlines noch nicht so etabliert und man muss sich nach Alternativen umschauen. Für Vielreisende ist beispielsweise das Around the World Ticket eine sinnvolle Möglichkeit, um für wenig Geld um den Erdball zu reisen. Auf jeden Fall sollte man immer die Augen offen behalten.    [...mehr]