Beiträge vom: Februar, 2008

Kategorie: Allgemein
28. Februar 2008

Heutzutage ist das Flugzeug bei vielen Reisen ein unersetzliches Transportmittel. Schon bei einem Trip nach Amsterdam muss man überlegen: Fliegen, oder die viel längere Reise mit Auto, Bus oder Bahn auf sich nehmen? Fliegen ist außerdem dank Low Cost Airline oft günstiger als eine Bahnfahrt.

Fliegen kann so schön sein © flickr / Al- Fassam [ Offline! :- ]

Dumm nur, wenn man zu den Leuten gehört, die unter Flugangst leiden. Damit ist nicht das leichte Bauchkribbeln gemeint, wenn das Flugzeug abhebt. Auch nicht Magenverstimmung und mulmiges Gefühl bei Luftlöchern: Leute mit Flugangst leiden unter allen möglichen Symptomen einer Phobie. Das geht von nass geschwitzten Händen über Zähneklappern und Schüttelfrost bis zu Schwindelanfällen und Nervenzusammenbrüchen.

Dementsprechend sollte mit diesem Thema auch umgegangen werden, nichts hilft dem Flugängstigen weniger als ein Bekannter oder Familienmitglied, von dem im Ernstfall Sprüche wie „Jetzt hab dich nicht so“ kommen. Flugangst ist keine eingebildete Marotte, sondern eine echte Krankheit.

Viele Flughäfen und Fluglinien besitzen eigene Kurse, die sich mit dem Thema beschäftigen und versuchen, den Leuten ihre Flugangst zu nehmen. Natürlich steht da der Profitgedanke im Hintergrund, jeder geheilte Flugängstige ist im Endeffekt ein neuer Kunde. Aber wen interessieren die Motive der Helfer, wenn diese Kurse tatsächlich etwas bewirken sollten?

Eine Reise mit Flugangst ist kein Zuckerschlecken, vergleichbar mit einem Rennen durchs Tarantelbecken bei Spinnenphobie. Wenn dieser Zustand tatsächlich geheilt werden kann, dann lohnen solche Kurse auf jeden Fall. Vielleicht steht damit der nächsten Flugbuchung endlich nichts mehr im Wege.    [...mehr]


Kategorie: Europa
20. Februar 2008

Bergmassiv in den Alpen © flickr / Moe_

Geographisch gesehen besetzten die Alpen eine riesige Fläche. Gut 1000 Kilometer lang erstreckt sich das höchste Gebirge innerhalb Europas mit seinen Ausläufern. Österreich, Italien, die Schweiz, Deutschland und Slowenien, sowie Monaco und Liechtenstein – alles Länder, innerhalb deren Grenzen die Bergkette verläuft. Für einen Urlaub viel zu viel, es sei denn, man besäße einen Helikopter. Deswegen sollte man sich vorher gut überlegen, wo man hinreisen möchte und welche Art von Urlaub am Besten zu einem passt. Wanderreisen sind nun mal anstrengend und anders als das Skifahren oder Snowboarden oft als uncool verpönt.

Alm in den Alpen © flickr / Meta Mago Dafür ist die Vorbereitung relativ simpel: Festes Schuhwerk, ein bisschen Training je nach Höhenlage, sowie ordentlich Entdeckergeist reichen aus, damit eine Wandertour den gewünschten Erfolg hat. Was man außerdem unbedingt einpacken sollte, ist regenfeste Kleidung. Zum Reisetermin ist zu sagen, dass sich Wandern am ehesten für einen Sommerurlaub eignet. Gerade für Neubergsteiger könnten Wind und Wetter in den anderen Jahreszeiten sehr ungemütlich werden.

Alpental im Sommer © flickr / andrijbulba Will man in Bayern wandern, sollte man sich überlegen, ob nicht ein Abstecher ins Bergdorf Achenkirch möglich wäre. Im Winter ein tolles Skigebiet zu moderaten Preisen, sticht hier im Sommer als erstes der wunderschöne Achensee ins Auge: Blau wie im Märchen, hier zu wandern macht Spaß. Unterkunft zu finden ist kein Problem, das Dorf bietet genügend Pensionen.

Die Anfahrt erfolgt höchstwahrscheinlich über den Achenpass, den zu durchqueren mit dem Auto an sich schon ein Erlebnis darstellt. Wanderwege hat Achenkirch viele – die verschiedensten Almen laden in einer Höhenlage von 500 Metern ein.Der Achensee in Achenkirch © flickr / Demion Wanderwege von mehreren Kilometern mit abwechslungsreichen Höhenunterschieden und Alternativrouten bieten sowohl für gestandene Wanderer als auch für Bergluftschnupperer genug Platz zum Austoben. Klar, wer Wandern nichts abgewinnen kann, ist hier falsch aufgehoben, alle anderen sollten schon mal die Schuhe schnüren.    [...mehr]


Kategorie: Europa
19. Februar 2008

Amsterdam bietet dem Reisenden viele Campingplätze, ich möchte kurz meine Erfahrungen zu „Camping Zeeburg“ mitteilen.

Der Platz liegt im Osten von Amsterdam, ein Stück abseits der Innenstadt. Für uns war die Erreichbarkeit dank gemieteter Fahrräder kein Problem. Man fährt von der City aus am Fluss entlang, dann durch ein sehr lebendiges Viertel und ist nach Überquerung einer großen Brücke am Ziel. Zu Fuß wäre der Weg sicherlich zu weit gewesen, ohne Rad existiert eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Erster Eindruck: Viel Grün, direkt am Wasser, moderat gefüllt. Die Straße führt oberhalb des Geländes entlang, so dass der Autolärm fast nicht zu hören ist. Ein bisschen nervig ist die hohe Treppe, die von der Brücke ans Ufer führt, wo der Campingplatz liegt. Hier jeden Tag die Räder zu schleppen bringt einen auf jeden Fall in Form.

Zeeburg © flickr / borkur.net

Die Mitarbeiter gaben sich sehr freundlich und die Formalitäten waren trotz des gleichzeitigen Eintreffens einer amerikanischen Reisegruppe schnell erledigt. Man bekommt dann ein Fähnchen und darf sich auf dem zugehörigen Feld seinen Platz aussuchen. Alternativ werden auch Hütten vermietet, zu deren Qualität kann ich aber nichts sagen.

Die Duschen und Toilletten sind Standard: Nichts Besonderes, aber auch nicht unter dem Durchschnitt. Das Publikum ist gemischt, der Altersdurchschnitt liegt bei Mitte zwanzig. Es gibt aber auch einen Spielplatz und ein Gehege mit Ziegen, Kinder dürften sich hier ebenfalls wohl fühlen.

Von der Atmosphäre her hat mir der Campingplatz sehr gut gefallen: Es ist ruhig, aber nicht tot, es sind viele Menschen unterwegs, dabei ist der Platz groß genug, um nicht überfüllt zu wirken. Direkt am Wasser zu zelten ist ein weiterer Bonus. Es liegt kein Müll herum, und die Wiesen machen einen gepflegten Eindruck. Außerdem stimmt die Anbindung. Zeeburg ist meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Besuch wert.    [...mehr]


Kategorie: Afrika
8. Februar 2008

Ich hatte mich letztes Jahr für einen Kenia-Reise entschieden und stand vor der Buchung noch vor der Entscheidung, ob ich eine Safari mitmache oder nicht. Es gäbe zwar noch die Möglichkeit, vor Ort die Safari zu buchen, aber da es eine Malaria Impfung nicht gibt, musste ich mich vorab über eine Malaria Prophylaxe informieren. Natürlich gibt es für Afrika auch noch andere Impfungen, die man vorher noch machen lassen sollte. Dazu gehören unter anderem Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis A sowie Typhus. Für die Safari und die Malaria Prophylaxe muss man sich vorab über die verschiedenen Medikamente informieren. Ich habe mich für die empfohlenen Mittel Lariam(Mefloquin) und Malarone(Atovaguon/Proguanil) informiert. Lariam sollte man normalerweise nicht länger als 8 Wochen einnehmen. D.h. eine Woche vor Reisebeginn anfangen, dann über die Reisezeit einnehmen und noch mindestens 4 Wochen danach. Letztendlich habe ich mich für Lariam entschieden(um die 50€). Ich hatte keine Nebenwirkungen und wurde auch nicht gestochen. Ich hatte somit keine Probleme mit diesem verschreibungspflichtigen Mittel. Länger wollte ich es aber dann auch nicht einnehmen, denn eigentlich sind dieseMosquito © aussiegall Mittel ja doch ganz schöne Hämmer. Aber ich wollte lieber vorsorgen als mich nach dem Urlaub mit einer Malaria herumzuschlagen. Zusätzlich zu der Malaria Prophylaxe habe ich mir sozusagen als Passiv Schutz noch ein Moskitonetz zugelegt. Ebenfalls gibt es natürlich noch die Möglichkeit, ein Insektenschutzmittel gegen Moskitos dabeizuhaben. So war ich dann doch einigermaßen gut geschützt und hatte auch Glück und wurde trotz des heißen Wetters nicht einmal gestochen.    [...mehr]